038 - Fair vorsorgen statt später streiten – Was Paare über Geld und Familienleben klären sollten - Bettina Stock
Shownotes
Warum geraten so viele Paare irgendwann unter Druck? Was passiert, wenn einer beruflich zurücksteckt, während der andere Vermögen und Altersvorsorge aufbaut? Und wie können Familien ihre Finanzen so organisieren, dass aus Liebe nicht irgendwann Abhängigkeit oder Streit wird?
Genau darum geht es in dieser Folge.
Ich spreche mit Bettina Stock – Scheidungsanwältin, Mediatorin und Begleiterin einvernehmlicher Trennungen – über Beziehungen, Geld und die Frage, wie Paare von Anfang an fairer vorsorgen können.
Bettina begleitet Menschen, wenn es als Paar nicht mehr weitergeht. In ihrer Arbeit sieht sie, welche Konflikte sich über Jahre aufbauen: unklare Rollen, fehlende Gespräche über Geld, getrennte Konten, unterschiedliche Lebensentwürfe und das Gefühl, mit den eigenen Bedürfnissen nicht gesehen zu werden.
Wir sprechen darüber, warum Familien eine gemeinsame wirtschaftliche Verantwortung tragen, weshalb Erwerbsarbeit und die Arbeit für Kinder und Haushalt gleichwertig sein müssen und wie Paare verhindern können, dass einer von beiden später wirtschaftlich abgehängt wird.
Außerdem geht es um die Frage, was Liebe nach vielen gemeinsamen Jahren eigentlich trägt, warum Wohlwollen gerade in Krisen so entscheidend ist – und wie eine Trennung gelingen kann, wenn sie sich nicht mehr vermeiden lässt.
DU ERFÄHRST IN DIESER FOLGE
- in welchen Lebensphasen Beziehungen besonders häufig unter Druck geraten
- warum Geldfragen und Rollenverteilung nicht erst bei einer Trennung besprochen werden sollten
- weshalb Bettina Paare als Wirtschaftsgemeinschaft versteht
- warum getrennte Konten und getrennte Zuständigkeiten zu einer finanziellen Schieflage führen können
- wie Paare berufliches Zurückstecken und Vorsorge fairer ausgleichen können
- warum junge Familien heute oft mit ganz anderen finanziellen Belastungen leben als frühere Generationen
- warum Liebe nicht nur Verliebtheit, sondern auch eine tägliche Haltung sein kann
Eine Folge für alle, die ihre Beziehung und ihr Familienleben bewusst gestalten wollen – mit mehr Klarheit, Verantwortung und Wohlwollen füreinander.
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DISCLAIMER
Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und Bildung. Er stellt keine finanzielle, steuerliche, rechtliche oder sonstige Beratung dar und ersetzt keine individuelle Beratung. Entscheidungen triffst du eigenverantwortlich.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich bin natürlich nach zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren jetzt überraschenderweise keine Schmetterlinge mehr, auch wenn ich meinen Mann sehe.
00:00:07: Liebe ist für mich eine innere Haltung und das ist eine Entscheidung die ich treffe und ich kann mich jeden Tag für die Liebe entscheiden und damit für ein Miteinander entscheiden.
00:00:20: Und das finde ich ganz wichtig dass darüber ein Bewusstsein da ist dass Liebe nicht Verliebtheit ist, nicht Leidenschaft ist sondern wirklich ein Zustand oder eine innere Haltung aus der raus ich agiere.
00:00:47: So, und heute habe ich wieder ein Interview für euch.
00:00:49: Und zwar habe ich Bettina Stock eingeladen!
00:00:53: Sie ist Scheidungsanwältin und begleitet Menschen und Paare bei einvernehmlichen außergerichtlichen Trennungen.
00:00:59: Ihr Fokus liegt auf rechtssicheren wirtschaftlich klugen Lösungen die Vermögen und das bewahrenswerte Schützen und statt Rosenkrieg geht es bei ihr um Respekt, Verantwortung und tragfähige Vereinbarung.
00:01:13: Und ich kenne Bettina schon ein paar Jahre, wir haben uns zwar jetzt lange nicht gesehen und umso schöner ist es gerade wieder hier zusammen zu sitzen und zu plauschen.
00:01:22: Denn... Bediener war auch schon in meinem anderen Podcast Happy Little Souls zu Gast.
00:01:27: Damals haben wir darüber gesprochen, wie Scheidungen gelingen kann und heute wollen wir darüber sprechen, wie man Scheidung vermeiden kann indem man zumindest vorher einige Dinge miteinander klärt eben auch und vor allen Dingen die finanziellen Seiten- und Rollenverteilungen usw.
00:01:47: Bettina, ich freue mich total dass du wieder da bist sozusagen jetzt im neuen Format und bin sehr gespannt was wir heute alles so besprechen.
00:01:58: Ja liebe Sanich, freu mich natürlich auch!
00:02:00: Bin ganz gespannt und viele werden sich jetzt denken warum weiß die Scheidungsanwältin wann eine Ehe nicht scheitert?
00:02:07: aber das werden wir aufdröseln und ich kann nur sagen aus Berufserfahrung weil bei mir landen ja immer die Sachen die nicht funktioniert haben, die Ehen.
00:02:17: Die sich auseinandergedebt haben was auch immer passiert ist und da bekomme ich natürlich ganz viel mit.
00:02:23: woran liegt es denn eigentlich?
00:02:24: Und was sind so die Fallen- und Pferdefüße wie wir am besten alle umschiffen sollten?
00:02:31: Ja und wie schön!
00:02:32: Ich glaube allein dass du hier bist um darüber zu sprechen zeigt wie authentisch du deine Arbeit machst weil eigentlich machst du dich damit ja arbeitslos Und insofern finde ich das sehr, sehr schön.
00:02:45: Aber erzähl doch mal erst noch ein bisschen mehr über dich.
00:02:47: wer bist du und was machst Du so ganz genau?
00:02:49: Gerne.
00:02:50: also dort ist ja schon gesagt Ich bin Scheidungsanwältin allerdings gar keine klassische Anwälte.
00:02:57: Das heißt ich arbeite gar nicht mehr konfrontativ sondern nur noch kooperativ.
00:03:02: das heißt ich bin auch ausgebildet in kooperativer Praxis.
00:03:07: Ich bin ausgebildete Mediatorin, ich habe eine Fachanwaltsausbildung und arbeite heute begleitend in komplexen Trennungs- und Scheidungssituationen.
00:03:18: Teil meiner Arbeit ist natürlich die rechtliche Strukturierung einer Vermögensauseinandersetzung Unterhaltsberechnungen also all das was juristisch dazugehört.
00:03:27: aber wir gehen auch meinen Mandaten oder in den Aufträgen, ich will es mal so nennen die ich bekomme das Vertrauen was mir entgegen gebracht wird.
00:03:37: Wir gehen in Kommunikationsmuster wir gehen in Glaubenssätze und Rollenbilder.
00:03:45: Wie soll eigentlich mein Leben jetzt nach der Trennung aussehen?
00:03:48: Das heißt ich kombiniere die Elemente Recht, Mediation und Coaching über diesen Weg und diese Kombination finden außergerichtliche tragfähige Lösungen, die dann notariell beurkundet werden.
00:04:03: Und so haben wir dann langfristig und vor allem eskalierende und Verletzungen vertiefene schlimme Verfahren vermieden in einem Basis hoffentlich geschaffen für eine zukünftige gute Elternschaft oder zumindest für eine Ebene dass man sich dann doch noch mal als Freunde, wie waren mal verheiratet wieder begegnen
00:04:27: kann.
00:04:28: Ja, und das ist so schön.
00:04:29: Das hat mich damals schon berührt in unserer ersten Folge.
00:04:32: die werde ich hier auch übrigens nochmal verlinken wer da irgendwie jetzt eher schon soweit ist dass da gerne mal reingehört werden darf.
00:04:39: und was mich mir fällt gerade eigentlich sagst du nur so als als Spoiler sozusagen damals so tief schockiert hat war also diese Wahrheit ausgesprochen.
00:04:48: hast es wenn halt jeder sich ein Anwalt nimmt quasi, dann es darum geht.
00:04:53: Die ist die Anwälte halt ihr Geld verdienen wollen und deswegen da den Streitwert hochtreiben usw.
00:04:58: und so fort und dass man das halt alles vermeiden kann wenn man irgendwie gemeinsam im Vertrauen sich an jemanden wie dich oder besonders an dich irgendwie wendet?
00:05:09: Ja also ich aus meiner Berufserfahrung heraus ist die Beauftragung eines Anwalts immer wird immer als Kriegserklärungen wahrgenommen Und es hat zur Folge, dass einfach die Konflikte eskalieren und die Verfahren sich wirklich in die Ausmaß- und Dynamiken annehmen.
00:05:36: Damit rechnen die Mandanten nicht.
00:05:40: Genau.
00:05:41: Also wie gesagt, das findet man alles in der ersten Folge.
00:05:43: und jetzt wollen wir mal so ein bisschen darüber sprechen was du eben aus deiner Erfahrung mitnehmen kannst wie man das vermeiden kann.
00:05:49: Wie erlebst Du den Paare- und Familien heute?
00:05:51: Wann geraten Beziehungen denn besonders unter Druck aus Deiner
00:05:56: Sicht?
00:05:59: Es gibt verschiedene Phasen.
00:06:03: Ein kritischer Punkt es sind tatsächlich wenn die Kinder kommen meistens das zweite Kind weil dann die Belastungen innerhalb der Familien so groß werden, dass sie das nicht mehr auffangen können.
00:06:19: Der nächste Punkt ist oft wenn die Kinder in der Pubertät sind und Flügel werden also die Pubertäte bleibt erstmal bei.
00:06:27: der Pupertät ist natürlich eine Phase Die Belaste, die sprengt die ganze Familie.
00:06:33: Also das geht nicht nur Eltern-Kind Sondern diese pubertäre Phase, weil das so grundsätzlich anstrengend ist.
00:06:48: Das schlägt auch auf die Beziehung und auf die Ehe durch, weil einfach dieses hohe Stresslevel da ist.
00:06:56: Diese große innere und emotionale Anspannung finanzielle Engpässe hinzukommen, ist das einfach für jede Familie sehr viel aufzufangen.
00:07:09: Der nächste Trennungspunkt MTS-Syndrom.
00:07:15: Die Kinder sind aus dem Haus die Eheleute sind schon fortgeschritteneren Alters und denken auf einmal eigentlich haben wir uns ja total auseinander gelebt und der Alltag wehrholt wen ab und organisiert was bei der Kit, die uns noch zusammengehalten hat.
00:07:34: Und diese Paare finden dann oft nicht mehr zueinander sondern gehen dann getrennte Wege.
00:07:42: Eine weitere Phase, die ich gar nicht so konkret zeitlich also an einem Lebensabschnitt festmachen kann aber es ist auch ein erlebe ich immer wieder neuralgescher Punkt in meiner Generation U-Fünfzig.
00:07:59: Es ist tatsächlich wenn die Frauen Nach der Kinderphase selbstständiger werden wollten.
00:08:11: Ich habe auch studiert, ich will aber auch noch Karriere machen und ich will mich noch verwirklichen also nach der Kinderpause wieder losmarschieren wollten.
00:08:22: das hat so große strukturelle Veränderungen innerhalb der Familie erfordert dass daran auch aus meiner Erfahrung heraus und in meiner Praxis habe ich viele solcher Trennungen und Scheidungen begleitet, wo das nicht aufgefangen und abgefangen werden konnte innerhalb des bestehenden Familiensystems.
00:08:46: Ja also finde ich ganz spannend dass du das auch noch erwähntest.
00:08:49: Ich erlebe im meinem Umfeld, ich bin ja jetzt schon U-Fünfzig tatsächlich
00:08:54: auch
00:08:55: viele Trennung die von den Frauen So in diesem Alter Ende vierzig, Anfang fünfzig.
00:09:02: Ich würde mal sagen, da hängt vielleicht noch die Hormone irgendwie mit drin, die sich auch so umstellen.
00:09:08: Aber das ist was ich gerade extrem im Umfeld erlebe auch.
00:09:12: Das ist das, was du grade so angesprochen hast?
00:09:15: Ich finde man also eine Wechseljahre bestimmt.
00:09:20: Ich finde dass man in dem Alter sich selbst viel teuer wird und ich für mich merke Ich werde viel ungefiltert haben.
00:09:28: Also was ich früher noch getragen habe, da ist jetzt viel schneller die Grenze und auch viel deutlicher kommuniziert als früher noch.
00:09:36: Und ich glaube dass das schon zu einem Ungleichgewicht führen kann wenn man das dreißig oder zwanzig Jahre früher anders praktiziert hat.
00:09:46: Ja es genau das.
00:09:47: Das fällt dann auf einmal auf Ja, und das soll jetzt gewesen sein.
00:09:53: Und dann irgendwie nehme ich das so wahr dass es von den Männern erwartet wird.
00:09:57: Jetzt mach was anderes und diese völlig befordert.
00:10:05: Wie nimmst du das denn wahr?
00:10:09: Du hast ein paar Situationen im Leben genannt wo das häufiger vorkommt zu dir kommen mit was für Fragen oder an welchem Zeitpunkt kommen die dann zu dir in die Praxis?
00:10:21: oder es kommen zu dir als Klienten?
00:10:25: Meistens tatsächlich vor der räumlichen Trennung.
00:10:29: Also wenn klar ist, wir trennen uns und meistens kommen die Menschen vor der Räumlichen-Trennung weil sie erstmal... Es sind so viele Fragen, es kommen so viele Unsicherheiten dass erst mal die Fragen gestellt werden wo stehe ich überhaupt finanziell?
00:10:50: dann höre ich ganz oft, Frau Stock.
00:10:54: Ich möchte nur das was mir zusteht und ich frage immer zurück, was steht Ihnen denn zu?
00:10:58: Was große Verwirrung hervorruft.
00:11:05: Unterhalt ist die Frage natürlich auch der Vermögensausgleich aber das Wichtige ist natürlich immer der Unterhalt Denn wenn die Finanzen nicht geklärt oder gesichert sind Also ich muss ja wissen, wie viel Geld habe ich zur Verfügung?
00:11:18: Was für eine Wohnung kann nicht mehr leisten.
00:11:21: Mit welchen trennungsbedingten Mehrkosten so nennt sich das hab' ich zu rechnen also Notar-, Anwalt-, Umzug-, Kaution was alles anfällt und da wird erstmal Rat-Beratung eingeholt damit überhaupt ein bisschen Grund geschaffen werden kann auf dem ich weitergehen kann.
00:11:43: Also die finanziellen Unsicherheiten sind in der Anfangszeit schon groß.
00:11:50: Was nimmst du denn dann wahr?
00:11:52: Also wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, kommen ja da Paare unterschiedlichsten Alters die jetzt gerade das zweite Kind bekommen bis hin zu den Emptiness-Syndromen.
00:12:02: war jetzt mal so die grobe Spanne, die du da eben aufgemacht hast.
00:12:08: Was für eine Rolle spielen bei diesen unterschiedlichen Altersgruppen vielleicht auch diese Themen finanzielle Sorgen?
00:12:15: Hast du gerade gesagt, wie geht es weiter?
00:12:17: und eben dieses Wie haben wir das bisher gemacht?
00:12:20: im also in der Verteilung.
00:12:22: Der Erwerbsarbeit, der Kehrarbeit, wer arbeitet, wie viel und wer sorgt wo für irgendwie vor.
00:12:30: Was sind denn da so typische Themen die dir da begegnen?
00:12:34: Jetzt habe ich ja überwiegend Boomer und Gen X-Mandan.
00:12:40: Ich komme gleich nochmal auf die jüngere Generation zu sprechen.
00:12:43: aber in den beiden Generationen ist es zumindest in meinem Mandanschaftskreis so dass die Haupt- und Mehr- und Besserverdiener immer die Männer sind, immer.
00:13:01: Die Frauen stehen immer zurück haben merkliche, deutlich spürbare Karriereinbußen aufgrund der gelebten Rollenverteilung.
00:13:12: Erwerbstätigkeit Kinderbetreuung wie Frauen.
00:13:19: alle fühlen sich wirklich abgehängt und haben ein Empfinden von, ich nenne das jetzt mal juristisch eher bedingt Nachteilen.
00:13:31: weil sie mir alle sagen Frau Stock mein Mann kann nahtlos an das anknüpfen was er hat Ich nicht.
00:13:39: Da komme ich nie wieder hin.
00:13:41: Und ich stehe jetzt hier wo ich steh' Weil wir eben die Rollenverteilung hatten Die wir gelebt haben.
00:13:48: Sprich die Mutter war für die Kinder und für die Haushaltsführungen damit Teilerwerbstätigkeit Und der Mann konnte sich beruflich verwirklichen und karriere machen.
00:14:00: Diese Frauen empfinden, sich wirklich abgehängt und im Hintertreffen.
00:14:07: emotional und wirtschaftlich sind da große Ängste mit verbunden.
00:14:13: Ich höre auch eine große Bedürftigkeit nach Sicherheit.
00:14:21: Bei der jüngeren Generation wird anders kommuniziert, wenn die sich trennen sind.
00:14:26: Die Kinder ja meistens noch klein und die formulieren ganz klar ihre Ansprüche.
00:14:31: Ich brauche einen Ausgleich für die Kehrarbeit, die ich leiste Und die positionieren sich von Anfang an anders und suchen nach Ausgreichsmodellen für Kehrarbeit über Sparmodelle Anlage also Ich investiere monatlich für dich in einen ETF, in ein Bitcoin-Sparplan.
00:14:57: In was auch immer!
00:14:59: In eine sekundäre Altersvorsorgeform.
00:15:03: und das ist jetzt heute schon der Ausgleich den ich für dich sicher stelle dafür dass du die Kinder mehr betreust als ich also die Sorgen frühzeitiger Für den ausgleich als die Boomer oder meine Generation.
00:15:21: Okay, lass uns da mal gerne noch so ein bisschen reingehen.
00:15:26: Das heißt du nimmst wahr dass diese jüngeren Generationen gar nicht.
00:15:31: Weil ich habe jetzt immer so den Eindruck, dass die viel so.
00:15:35: ja aber da muss die Frau eben auch arbeiten gehen und ihre eigene Karriere aufbauen finanziell unabhängig sein und so.
00:15:42: Und da bin ich ja gerade dabei das sehr zu hinterfragen.
00:15:46: Gerade dieses Thema finanzielle Unabhängigkeit können wir gleich nochmal ein bisschen auf meine Gedanken dazu eingehen.
00:15:52: Aber du nimmst zwar, dass sie auch schon teilweise an dem Punkt sind, dass Sie sagen okay ja die Frau bleibt zwar vielleicht mehr Zuhause macht eher Teilzeit oder bleibt ganz zu Hause, aber wir sorgen frühzeitig vor.
00:16:04: Also das scheint in der Generation du nimmst es wahrkommend die dann zur Beratung zu dir und sagen wie machen wir das am besten?
00:16:11: Dass wird dann gar nicht erst in zwanzig Jahren in diese Situation kommen wie jetzt die Boomer wenn sie sich trennen.
00:16:18: Ja also dass was glaube ich zugrunde liegt ist dieses andere Rollenverständnis und das andere Familienbild war natürlich auch gesellschaftlich politisch gewollt und geprägt ist.
00:16:33: Die wollen im Grunde schon beide paritätisch ihre Karriere und ihren beruflichen Erfolg, das geht halt mit zwei kleinen Kindern nicht nehmen aber bei der jüngeren Generation auch einen deutlich flexibleren Willen.
00:16:51: eine andere innere Haltung muss ich es nennen war was insbesondere bei den Männern die Bereitschaft zur Teilzeittätigkeit angeht.
00:17:01: Also beide, seventy-fünf Prozent kein Thema.
00:17:05: dann gehe ich mal fünfzig meine Frau voll.
00:17:08: Ich habe die größere Flexibilität für den Moment.
00:17:12: also da merke ich dass ein anderes Bewusstsein ein anderes Familien ein anderes Rollenbild vorhanden ist in meiner Generation und der davor sagen die Männer mir immer Verstocke, also ehebedingte Nachteile.
00:17:27: Ich weiß gar nicht, die meinen das auch gar nicht böse ist.
00:17:29: Es geht nur darum was haben wir für Bilder im Kopf?
00:17:31: Wir sind groß geworden.
00:17:33: wie wurden wir geprägt?
00:17:34: mit welchem Selbstverständnis dass die dann zu mir sagen über verstocke bedingte nachteil ich habe doch immer gut verdient.
00:17:40: meine frau hatte doch nur ehe bedingte vorteile die hat doch ein tolles leben gehabt.
00:17:45: Da ist so dieser diese Karriere diese karriere Einbuße und die damit natürlich vorhandene Einkommen, dauerhafte.
00:17:55: Dauerhafter Einkommens- und Renteneinbuße wird gar nicht so wahrgenommen weil es war doch alles da und wir hatten ein gutes Leben.
00:18:05: deswegen verstehen die auch oft nicht warum die Frauen gehen.
00:18:09: uns geht's doch gut.
00:18:12: in der jüngeren Generation nehme ich eine viel wenn ich jetzt sage Gleichberechtigung eine viel höhere Gleichwertigkeit, was das Rollenverständnis und die Ausgestaltung der familiären Rollen anbelangt war.
00:18:32: Schön!
00:18:32: Das finde ich jetzt mal eine echt gute Nachricht.
00:18:35: Ja vor allen Dingen ist es eben nicht automatisch zu diesen... Jetzt muss sich Frau selber irgendwie finanziell unabhängig machen.
00:18:44: Ich habe gerade so drei Stränge im Kopf, wo wir noch weiter machen müssen.
00:18:48: Aber vielleicht machen wir das erst mal zuerst.
00:18:51: und zwar ist es der Punkt... Darüber bin ich.
00:18:55: Du kennst ja meine Arbeit aus dem ersten Podcast, viel das Manifestieren und so.
00:18:59: Das was meine Gedanken... Was ich denke, dass wird meine Realität.
00:19:04: Und mir ist dann irgendwann bewusst geworden wenn die Frauen immer nach finanzieller Unabhängigkeit streben und sich quasi manifestieren, manifestieren sie ja die Trennung quasi schon mit Und deswegen finde ich das so schwierig, darüber zu sprechen oder diesen Glaubenssatz.
00:19:22: Also ich erlebe so dass viele junge Frauen von dieser wir müssen finanziell unabhängig sein.
00:19:27: Ich verstehe was damit gemeint ist aber ich glaube es ist halt das falsche Wording was du dann im Kopf hast.
00:19:33: Du hast ja auch gerade gesagt und das sind diese Bilder die wir im Kopf haben Was sind deine Gedanken dazu, wenn du das so hörst?
00:19:41: Kannst du es nachverziehen?
00:19:42: Vorher nicht gesprochen.
00:19:46: Ich musste das erzählen, Susanne, weil für mich wichtig ist die Männ... ich habe das in neunzig Prozent der Trennungen, die ich begleite dass die Mandanten mir sagen vor Stock wir hatten immer getrennte Konten und nie eine gemeinsame Schrillen bei mir, die Alarmglocken.
00:20:12: Und ich glaube das große Missverständnis was dahinter liegt oder die Lücke die es vielleicht zu schließen gibt ist diese Ehe ist eine Wirtschaftsgemeinschaft.
00:20:27: Und wir haben eine Kasse.
00:20:30: da wird nicht auch steuerlich er wird nicht mehr unterschieden zwischen mein ist jetzt rechtlich nicht richtig formuliert.
00:20:40: Falls Kollegen zuhören, ich möchte keine Schälte bekommen das weiß ich.
00:20:43: aber ich glaube dass in der inneren Haltung der Ehegatten dieses Momentum fehlt.
00:20:53: wir sind auch eine Wirtschaftsgemeinschaft sondern da wirtschaftet noch jeder vor sich hin und vor sich her und immer habe ich die Aufteilung Hauswohnungsdarlehen aufkommt fürs Schulgeld, also die großen laufenden monatlichen Kosten und die Frauen.
00:21:15: Ja aber ich habe ja jeden Urlaub und die Lebensmittel bezahlt.
00:21:19: Dann fange ich doch an aufzurechnen.
00:21:22: dann denkt sich doch der Mann immer ihr hab ich bezahl hier die großen Procken Und die Frau denkt sich dann auch den Joghurt gekauft.
00:21:29: das finde Ich persönlich so falsch weil dadurch keine Gemeinschaft erwächst.
00:21:37: Und das ist, finde ich für mich immer ein sehr... Mir fällt kein Wort aber einen Kriterium bei dem ich wirklich sensibel reagiere und aufforgehe Ich habe nichts gegen den drei Kontenmodell.
00:21:54: Ja!
00:21:54: Ich hab mein Lohnkonto Mein Mann hat seinen Lohenkonto Einkommenskonto und wir haben Gemeinschaftskonto von dem wir wirtschaften.
00:22:02: Aber eigentlich gibt es ein Familieneinkommen, von dem die Familie dann gleichberechtigt lebt.
00:22:11: Und das ist oft immer bei diesen ja wir hatten nie gemeinsam gewirtschaftet dass die Männer sparen konnten weil sie das höhere Einkommen hatten und Vermögen bilden konnten und Die frau steht da und hat die Lebensmittel bezahlt.
00:22:25: also du weißt was ich damit sagen will.
00:22:27: aber Das ist einfach eine total benachteiligte Position.
00:22:31: Aber das muss sich auch mit mir machen lassen.
00:22:36: Ja, genau.
00:22:37: Und ich finde es schön wie gesagt dass da viel im Umbruch ist in dem Bewusstsein das das so keine gute Ausgangssituation.
00:22:47: dann ist für eine Trennung oder überhaupt auch irgendwie das gemeinsame Alter im Zweifel ja auch wenn man weiterhin immer nur irgendwie so weitermacht.
00:22:59: Lass uns da mal konkreter.
00:23:01: Also ich finde das super gut, wie du es gerade gesagt hast.
00:23:03: Das ist eine Haltung!
00:23:04: Wir sind eine Wirtschaftsgemeinschaft.
00:23:07: Für dich habe ich so noch nie gehört, siehst du?
00:23:09: Finde ich schon mal richtig... Aber wenn jetzt junge Paare und ich glaube meine Zielgruppe ist tatsächlich auch ja jüngere Paare- und Eltern.
00:23:21: Was würdest du denen raten?
00:23:22: Du hast grade gesagt drei Kontenmodell.
00:23:25: aber wie sähe sowas denn aus, wenn man's wirklich richtig von Anfang an Wir schließen jetzt eine, also wir wollen jetzt heiraten.
00:23:34: Wie stellen wir uns wirtschaftlich auf?
00:23:36: Was würdest du denen sagen?
00:23:38: Ich fang's noch früher an
00:23:40: und
00:23:41: wollte mich mehr bewusst darüber sein warum heirate ich eigentlich?
00:23:47: Und ganz oft bekomme ich auch, komm noch drauf zurück Ja verstock'.
00:23:51: ich hatte immer die Hoffnung er ändert sich noch.
00:23:54: Ich hab immer gedacht mit ganz viel Geduld und sanft Mut Ändere ich ihn.
00:24:02: Das wissen wir, dass das nicht funktioniert.
00:24:05: Dann ist auch ganz wichtig die Frage tatsächlich aus welchem Motivhaus heraus heirate ich?
00:24:13: Ich bekomme ganz oft gesagt, ich war jung und wollte weg von zuhause, ich wollte nicht mehr allein sein, mein Mann war dreizehn Jahre älter als ich der war schon wirtschaftlich gestellt.
00:24:24: da glockte dann die große finanzielle Freiheit und die Aussicht auf ein schöneres Leben.
00:24:29: Also warum heirate ich eigentlich wirklich diesen Menschen?
00:24:34: Oder heirate ein Wunsch, ein Bild was ich vom Leben habe.
00:24:40: Etwas was er mir erfüllen soll?
00:24:42: oder will ich Kinder haben?
00:24:45: also ich hab jüngste Mandantin die hab' ich jetzt in der Scheidung.
00:24:49: Die hat mir gesagt ah weißt du um Ich wusste immer er wird ein guter Vater sein.
00:24:53: das ist ja auch und ich wollte einen Kind haben und Mutter werden Und er bleibt ja auch ein gutter Vater Das Motiv.
00:25:02: Deswegen kann man sich jetzt auch trennen und gehen, also ja... Wie war es sich da drüber aber bewusst?
00:25:09: Aber das sind die meisten Menschen nicht!
00:25:13: D.h.,
00:25:13: die wenigsten Menschen heiraten bewusst Sondern die heiraten weil alle anderen auch geheiratet haben Weil man dreißig ist.
00:25:21: und jetzt ist es Zeit dafür.
00:25:26: Der Rat, wie man sich finanziell aufstellen soll finde ich ganz schwierig.
00:25:36: Denn da also ganz viel spielt ja tatsächlich meine innere Haltung eine wesentliche Rolle.
00:25:45: Ich bin kein Freund von Steuerklasse drei und fünf.
00:25:50: Da hab' ich damals gedacht, da kann ich aufhören zu arbeiten Also bei den Steuern die mich da treffen in einem hochqualifizierten Beruf.
00:26:00: Das war für mich damals eine totale Bremse, also Horror.
00:26:06: Ist aber immer noch traditionell drei fünf.
00:26:09: ich plädiere für vier vier es sei denn wir haben wirklich sehr große Einkommensunterschiede.
00:26:16: und auch da das Steuersumjekt ist immer der Mann!
00:26:22: Wie kann... Also was ist dafür ne patriarchalische Struktur hinter diesem Steuersystem?
00:26:29: Das musst du dir machen.
00:26:30: Und was macht das mit einer Frau, wenn die steuerklassische Steuerklassenaufteilung drei fünf ist?
00:26:41: Dann wirst Du als Frau klein klein in der patriarchalischen Abhängigkeit gehalten weil Du kannst ja wirtschaftlich gar nicht auf eigene Füße kommen, weil Du ja immer so furchtbar hoch besteuert wirst.
00:26:57: Paritätische Steuerklassen, Punkt A aber auch da und das wissen wir.
00:27:03: Das ist ein total alter ausgeladster Schuh.
00:27:08: Wann kommt die Steuereform?
00:27:12: Wir brauchen eine systemische grundlegende Änderung für einen höheren Erwerbsanreiz bei Frauen.
00:27:19: Ich habe immer ein Problem damit.
00:27:21: kann ich tatsächlich die Finanzen einer Familie über zwanzig Jahre planen?
00:27:29: Es ist, wenn mein Kind krank ist.
00:27:31: Wenn ich krank werde... ...wenn mein Mann verunfallt.
00:27:36: Also wirklich im engen Freundeskreis gehabt mit apoplexischen Sisters heißt das so.
00:27:42: Und wo du wirklich bis zur Wirbelsäule gelehmt bist, da war keine Erwerbstätigkeit mehr möglich.
00:27:49: Ich finde man kann das Leben schlecht planen.
00:27:51: Wichtig finde ich tatsächlich egal wie man es für sich persönlich ausgestaltet immer Wirklich diese innere Haltung zu haben, wir sind eine Gemeinschaft.
00:28:06: Wir wirtschaften aus einem Topf.
00:28:10: Jeder der seinen Beitrag leistet leistete den paritätisch.
00:28:16: Ob ich jetzt Einkaufe bügel die Wäsche wasche und das Kind zum Kindergarten bringe und abhole?
00:28:20: Das ist ein gleichwertiger Beitrag zu dem Einkommensbestand.
00:28:25: Teilweise anders funktionieren Familien nicht.
00:28:29: Ja,
00:28:30: dann kommen wir natürlich hinterher.
00:28:32: später zu Themen.
00:28:36: was mache ich mit der Rente wenn ich permanent weniger Einkommen oder ein geringes Einkommen habe?
00:28:43: also Ich finde das im Moment gerade auch in der heutigen Zeit sehr schwierig überhaupt noch in irgendeine Zukunftsplanung zu gehen.
00:28:54: ja.
00:28:55: aber
00:28:56: Also ich glaube mir ging es jetzt eben bei der Frage viel so um dieses Also um diese innere Haltung und das Bewusstsein.
00:29:04: Und dass man sich halt, also ich habe jetzt gerade wie gesagt... Ich schreibe ja grad an meinem Buch und da schreib' ich halt auch und ich wollte mal von dir hören ob es überhaupt realistisch ist, dass ich glaube der Ansatz wäre richtig wenn man halt sich gemeinsam mit den Finanzen wirklich auseinandersetzt so.
00:29:23: Also was kommt gemeinsam rein?
00:29:25: Was geht raus?
00:29:27: Wer gibt was aus?
00:29:29: Wofür, was geht für die Kinder drauf.
00:29:31: Was geht für den Alltag drauf?
00:29:33: Was wollen wir uns leisten?
00:29:34: Was sollen wir sparen?
00:29:36: Was können wir für wen zurücklegen?
00:29:39: Wie sichern wir uns ab für den Fall XYZ von Krankheit, Tod, Trennung... Also dass man so ganzheitlich denkt ist das überhaupt machbar?
00:29:55: Der Ansatz ist natürlich super!
00:29:59: Natürlich, kommt ja auch von mir.
00:30:01: Nein nach Quatschweinchen!
00:30:02: Weil das natürlich Bewusstheit fördert und damit Klarheit bringt.
00:30:10: Die Frage ist kann ich das im Alltag immer so umsetzen oder geht das mit drei kleinen Kindern oft unter?
00:30:18: Pferdefuß für mich immer noch nehme strukturell anders ausgeprägte Finanzbildung bei Männern und Frauen war.
00:30:34: Die Männer sind nah am Geld, auch schnell schnell schnell wenn es ums Geld geht insbesondere bei Trennung und Scheidung die Frauen nicht.
00:30:46: also da merke ich noch eine ganz große Distanz oft zum Thema... Also was die Geldbildung anbelangt das Geldwusstsein anbelankt Da besteht für mich noch Nachholbedarf in puncto Emanzipation.
00:31:10: Und ich glaube, dass das tradiert ist aus Oma Mutter.
00:31:17: also was ja wie war die Rolle der Frau?
00:31:21: Grundsätzlich natürlich sollten wir Ein Haus, ich nenne das jetzt mal so.
00:31:27: Es ist ja mehr oder wenn da ein Haushaltsbuch haben vereinfacht wiedergegeben also einen Finanzplan eine Finanzplanung für die Familie haben.
00:31:38: Ansonsten überleben wir ja böse Überraschungen über so eine Finanz Planung.
00:31:44: Ich nenne dass jetzt Mal So.
00:31:46: Kannst Du Natürlich Dann Wenn genug Geld Da Ist auch Das ist Ja Immer Die Voraussetzung Ausgleich Schaffen für berufliche Zurückstellung, also für die Jahre wo ich als Mutter die Kehrarbeit leiste.
00:32:03: Kann ich dann natürlich sagen wenn ich so durchdacht überlegt und bewusst so klar bin dass man es wird wahrscheinlich nicht in Höhe der Einkommenseinbuße finanziell klappen weil das Geld ist ja nicht mehr da, was sonst verdient wurde durch die Frau.
00:32:21: Aber einen Betrag x monatlich zurückgelegt wird laufend in welche Anlageform auch immer als Kompensation für die Einkommens-Einbuße und den Karriereknick zum Beispiel?
00:32:38: Ja also ich glaube dass das auf jeden Fall der beste Weg ist, einfach, dass man gemeinsam drauf schaut.
00:32:46: Jetzt werde ich oft auch von Bitcoinern und so, ne?
00:32:49: Ich bin ja eine der Frauen, der wenigen die jetzt auch noch mit Gesicht irgendwie Content macht und so.
00:32:55: Und dann werde ich eher darauf angesprochen, so Ja, meine Frau interessiert sich nicht dafür, sie will das alles gar nicht wissen!
00:33:04: So, kannst du mal aus deiner Erfahrung?
00:33:07: Weil ich mein spätestens wenn die Trennung ansteht müssen Frauen ja in der Regel sich dann doch mal mit diesem ganzen Thema Finanzen beschäftigen.
00:33:15: und ich denke jetzt gerade so in der älteren Generation wird es wahrscheinlich dann also Boomer-Generation nochmal eine andere Hürde sein als jetzt in einer jüngeren Generation.
00:33:23: Aber wie nimmst Du das wahr womit man vielleicht Frauen auch schon frühzeitiger Weil da stimme ich dir zu.
00:33:32: Das sind uralte Glaubenssätze, Musterprägungen die uns davon abhalten uns mit den Hausfinanzen und überhaupt mit dem Thema Geld zu beschäftigen.
00:33:40: aber hast du da schon irgendwie mal rausgefunden wo man vielleicht früher ansetzen könnte um zu sagen, liebe Dame, liebe Frau das ist wichtig für dich?
00:33:50: Beschäftige dich damit was da überhaupt los ist?
00:33:54: Schulbildung also ich fass mir der Schulbildung.
00:33:58: Ich finde, das Geldkompetenz ist ein Schulfach.
00:34:02: Aber ist es ja nicht?
00:34:03: Also können wir ja nicht herzhaubern!
00:34:04: So noch nicht... Können
00:34:05: wir nicht
00:34:06: herzaubern?!
00:34:11: Die tun das nicht, Susanne.
00:34:14: Meine Mann dann haben eine Vermögensberatung im Hintergrund.
00:34:18: Ja.
00:34:19: Die suchen sich einen Anlageberater, einen Vermögenberater der in denen es abnimmt und das für die strukturiert.
00:34:29: Ich glaube, dass die Hürde zu groß ist.
00:34:33: Dann muss ich mich beschäftigen mit einem Aktienmarkt.
00:34:39: Und dann kriege ich einen Gipzendepot, dann gibt's ein ETF... ...dann kann ich unmittelbar in Aktien investieren.
00:34:46: Also ich glaube, diese Wissenshürbitcoin ist alles fremd!
00:34:54: Ich glaube, dass die Bildungslücke – das ist die Wissenslücke, ob ich so groß ist und die Begrifflichkeiten so fremd sind.
00:35:06: Dass die Hürde einfach riesig ist.
00:35:08: Also was würde helfen?
00:35:11: Ich biete einen Jahreskurs zur Geldanlage an!
00:35:20: So, also das wäre... Also ich fände das ein super Angebot.
00:35:23: Ja, das Kurs ist auch crazy
00:35:26: ja!
00:35:26: Aber du kannst es nicht überfrachten.
00:35:29: Es gibt so viel Input.
00:35:31: aber das wäre etwas hier wie Miss Moneypenny da wirklich einen Angebot zu schaffen dass sich auch nicht nur Zuhause da sitze und denke Okay, ETF.
00:35:43: Der zeichnet jetzt was den DAX?
00:35:46: Was ist denn jetzt der DAX?
00:35:47: und dann gibt es noch den anderen, der ist aha an der Börse.
00:35:51: also du weißt was ich damit sagen will.
00:35:53: Ich habe natürlich extra überzeichnet.
00:35:56: Ich glaube das dann eine schwierige Begrifflichkeit die andere folgt auch noch mit Bitcoins beschäftigen soll, wo es Blockchains gibt.
00:36:07: Und das ist dann wie eine Autobahn über die das Geld fährt und damit sollen Verträge gemacht werden.
00:36:13: Man, ich glaube es ist einfach ein totale Überforderung und diese Überforderungen führt dazu dass die Frauen sagen, ich geb das mal ab in die Hände von jemanden der das kann.
00:36:30: Da hatte ich ja vor kurzem zu den Gedanken Weil also in meinem Kopf ich glaube auch die, die jetzt schon älter sind da wird es grundsätzlich schwierig dann noch irgendwie.
00:36:40: Jetzt was Grundsätzlich auf den Kopf zu stellen?
00:36:43: Ich glaube die Bitcoin Bildung wird einfacher.
00:36:45: grundsächlich daran arbeite ich ja und viele andere aus der Community auch weil letztendlich ist das für mich eine der einfachsten Anlageformen die man machen kann, wenn man es mal verstanden hat und sich einmal eingerichtet hat und ein Sparplan laufen lässt.
00:36:58: Na dann musst du dich nicht mit verschiedensten ETFs und Börsen und sonst was irgendwie beschäftigen sondern das läuft einfach und du weißt irgendwie, dass noch speichert den Wert deines Geldes und gut ist
00:37:09: so.".
00:37:09: Da
00:37:10: ist natürlich auch die große Gefahr, da ist ja auch Volati... Also es schwankt ja auch?
00:37:13: Genau!
00:37:14: Die haben
00:37:15: natürlich Angst, was ist, wenn ich das Geld verdiere?
00:37:18: Ich habe keine zwanzig Jahre mehr umdass er sich wieder aufbaasung.
00:37:23: Genau, also wenn man sich wirklich damit beschäftigt hat ist es zumindest eine der einfacheren Anlageformen, sag ich mal.
00:37:30: Wenn man's mal eingerichtet hat und einer auch der sicheren weil wenn wir wirklich über den Euro nachdenken dann wissen wir dass auch ETFs etc.
00:37:38: irgendwie nicht so ganz risikolos sind wie sie immer dargestellt werden gerade von Mandamani Penny übrigens.
00:37:45: aber egal was die sagen wollte ist Ich hab ja im Kopf jetzt eher so diese jüngere Generation.
00:37:52: Ich sag mal, meine Zielgruppe ist so Ende zwanzig dreißig rum bis Mitte vierzig die wirklich jetzt heiraten Kinder haben gerade anfangen sich ein gemeinsames Leben aufzubauen.
00:38:03: gibt es denn schon weißt du das gespeziell für diese Zielgruppen Finanzberater?
00:38:10: Die sagen so stellt ihr euch als Eheleute irgendwie oder als Paar auch, muss ja gar nicht mal unbedingt verheiratet sein.
00:38:17: Das ist ja dann nochmal anders glaube ich.
00:38:19: aber so stellt ihr euch auf gemeinsam!
00:38:22: Nicht die finanzielle... weil es gibt ja ganz viele Angebote für die unabhängigen Frauen sozusagen inzwischen.
00:38:28: Gibt's viele Frauen die sich dafür engagieren Frauen Finanzbildung beizubringen?
00:38:32: Aber gibts das auch schon für ihr Leute?
00:38:34: weißt du da irgendwas?
00:38:37: Also ich vermute das gibt´s bestimmt.
00:38:39: Das kann ich mir gut vorstellen.
00:38:40: Ich persönlich kenne das konkret so nicht Und dann ist ja auch immer die Frage bleibt da am Ende noch genug übrig überhaupt für irgendwas anlegen zu können.
00:38:51: Also Stichwort Inflation, Kosten also Energie, Kurzkostensteigerung und so weiter.
00:39:00: Betreuungsgelder Kindergarten, also das Puh
00:39:04: Ja wir haben ja im Vorgesprächs ein bisschen gerade auch schon drüber gesprochen dass wenn man in der Zukunft blickt es ja auch nicht einfacher werden wird grade von den von den Kostenstrukturen her.
00:39:15: Aber gerade dann wird es doch umso wichtiger, dass sie sich frühzeitig damit beschäftigen.
00:39:22: Also zum einen und ich eigentlich sind das immer zwei Themen finde ich.
00:39:26: Es ist so diese Thema Finanzen also wie strukturieren wir uns finanziell als Familie?
00:39:32: Und das andere ist aber das was wir gerade auch angesprochen haben so dieses was ist Geld eigentlich und wie funktioniert das?
00:39:39: Erlebst du das schon?
00:39:41: Also, Du hast ja gerade gesagt, Du bist auch dabei.
00:39:43: Dich damit zu beschäftigen, erlebst du es schon?
00:39:47: Hast Du da mit Mandanten schon mal darüber gesprochen irgendwie, dass es dann Unterschied gibt und das beides wichtig ist, das zu verstehen?
00:39:54: Nein!
00:39:55: Nein.
00:39:59: Kurzer Antwort, nein!
00:40:00: Okay
00:40:01: okay gut aber glaubst du auch dass es hilfreich wäre wenn das von Anfang an verstanden werden würde was noch dafür ein zusätzlicher Druck auf den Familien lastet und dass man dann anders sich finanziell auch strukturieren würde?
00:40:16: Also ich nehme einen großen Unterschied war.
00:40:18: die junge Generation also alles nach Gen X ist sich total im Klaren darüber, dass sie privat vorsorgen müssen.
00:40:31: Die gehen von einer Einheitsrente – ich sage das immer so – vierhundertfünfzig Euro monatlich aus wenn überhaupt.
00:40:40: Da ist ein hohes Bewusstsein dafür da, dass eine private Altersvorsorge betrieben werden muss auch oft die Erkenntnis verstockt.
00:40:51: Ich bin Ingenieur und verdiene ja schon wirklich gut Und trotzdem haben wir nicht genug Einkommen, um noch was zurück, also maßgeblich zurücklegen zu können.
00:41:01: Das ist ganz oft erschreckend vor allem in meiner Situation.
00:41:05: wenn ihr dann von dem selben Einkommen das ändert sich ja nicht, das wächst ja nicht sondern im Gegenteil durch den Steuerklassenwechsel bei der Trennung schrumpft die Masse und es müssen zwei Haushalte finanziert werden.
00:41:16: D.h.,
00:41:18: dass wird weniger so.
00:41:21: Das Leben wird teurer.
00:41:26: Sag nochmal deine Frage bitte.
00:41:30: Ich verlohren in meinem Fortrag.
00:41:32: In meinem auch!
00:41:35: Ich glaube, wir waren
00:41:36: halt bewusst sein.
00:41:39: Bei der jungen Generation nehme ich das wahr dass die sich total klar sind darüber oft aber nicht wissen wie sollen was machen.
00:41:49: rein faktisch bei meiner Generation und darüber nicht so sehr Also vereinzelt mal, aber da ist das was mir transportiert wird.
00:42:05: Ist der Glaube an System dar?
00:42:10: Also sprich ein Rentensystem, Krankensystem
00:42:14: Das
00:42:14: wird alles so mich irgendwie retten.
00:42:18: So
00:42:20: Ja und das ist ja für die auch schon viel näher.
00:42:23: Und dass es ja das wo sie ihre Lebensleistung reingesteckt haben Da jetzt noch umzudenken, dass die Boomer nichts mehr aus der gesetzlichen Rente bekommen oder auch wir als Gen X ist schon echt eine große gewaltige Herausforderung.
00:42:40: Also großes Thema auch wirklich Pflegevorsorge.
00:42:46: Wie gehst du denn damit um?
00:42:47: Wenn du das jetzt merkst, dass da Leute sind, die sagen ja nie aber ich vertraue dem System und selber bist du gerade in so einem Punkt, wo du merkst, das ist nicht die gut beste Idee.
00:42:58: Also man weiß ja, dass du da schon länger drüber nachdenkst aber wie was hast du den?
00:43:04: Ich weiß, dass Du ihn jetzt nicht sagst.
00:43:06: irgendwie auf die Rente würde ich jetzt nicht mehr vertrauen sondern... Aber wie gehst Du dann damit um?
00:43:15: Das ist ja immer die Frage in welchem Rahmen bewege ich mich und wann werde ich grenzüberschreitend und übergriffig?
00:43:27: Mein Beratungsauftrag darin besteht, den Versorgungsausgleich zu begleiten.
00:43:33: Dann tue ich das gerne.
00:43:35: Wenn ich Mandanten habe die aufgeschlossener sind dann sprechen wir offen über mein Gott machen wir das überhaupt?
00:43:44: und was passiert mit dem Rentensystem?
00:43:46: Wir wissen ja gar nicht ob sich das noch lohnt.
00:43:48: also dann gehen wir auch wirklich ins Gespräch immer gebunden an eine ganz hohe Sachlichkeit natürlich sehr Themen und Sachbezogen.
00:44:02: Wenn diese Offenheit nicht da ist, dann respektiere ich das.
00:44:09: Ja, bleibt ja auch nichts anderes übrig da?
00:44:12: Nee, ich finde dich auch übergriff.
00:44:13: also wenn ich dann... Ich will ja nicht missionieren und ich will auch niemanden.
00:44:18: Ich find' dass es auch teilt noch sehr persönlich für mich persönlich.
00:44:23: und
00:44:29: nimmst du denn Weil ich finde es ganz spannend, das war so gar nicht geplant.
00:44:34: Wir reden jetzt immer quasi von zwei verschiedenen Generationen die Jüngere, die halt schon in ihrem Bewusstsein auch Rollenteilung usw.
00:44:41: weiter irgendwie weiter sind und dieser älteren Generation der da irgendwie noch diesen alten Räuern Modellen hat.
00:44:50: Genau.
00:44:51: Nimmst du denn indem also weil Du grad gesagt hast dass die Jöngeren halt oft sich Wenn Sie Ihre Finanzen dann anschauen, feststellen sie können gar nicht groß was zurücklegen weil da gar kein Spielraum mehr da ist.
00:45:07: Nimmst du denn wahr dass sich da etwas Grundsätzliches verschoben hat auch?
00:45:13: Also wenn Du dann das aufdröselt was die älteren Generationen zurückgelegt haben und wie das jetzt heute ist...
00:45:25: Die Achtziger-Jahre-Familie, wir hatten ein Auto einer Konterarbeiten.
00:45:30: Das ist ja ... also das wissen alle nicht mehr.
00:45:34: Aber
00:45:34: nehmen die das auch selber wahr?
00:45:36: Die haben ja in der Regel Kinder und Familien und so?
00:45:41: Ganz verstärkt ganz bewusst nehmen, die empfinden wirklich auch diese Achts... ich nenne es immer so, diese Achtzeigerjahrefamilien als privilegiert.
00:45:52: Welche Entlastung hattest du denn?
00:45:54: Einer konnte zu Hause bleiben, der andere konnte die mit einem Einkommen.
00:45:59: Konnte er die Familie samt Urlauben sicherstellen?
00:46:03: Ein Autogenübter!
00:46:05: Also du konntest dir mit nem durchschnittlichen Angestellten gehalten ein Familienhaus leisten.
00:46:13: Was hast denn heute?
00:46:15: Drei Zimmerwohnungen, wenn du Glück hast.
00:46:17: Also ohne Balkon oder Verkehr ist günstig gelegen!
00:46:20: Das hat sich ja unheimlich verschoben und die Wahrnehmung das Bewusstsein ist schon sehr klar da.
00:46:27: Ja okay und weil ich habe mich erinnern selber an ein Gespräch was ich mit ein paar Damen aus einem... Kurs, den ich da mal gemacht hab geführt habe.
00:46:37: Die dann wirklich auch so berichtet haben von ihren erwachsenen Kindern die jetzt eigentlich ein Haus kaufen wollen und dass das halt nicht geht.
00:46:44: Und für mich ist es ja immer so der Punkt, wo man dann mal diese meine Lieblingsthemen, so Inflation und sowas da mal rein droppen lässt.
00:46:53: Aber das scheint in deiner Situation noch nicht so weit zu sein, dass sie sich mit so was irgendwie auch beschäftigen wollen.
00:47:03: Doch die jungen Familien beschäftigen ganz intensiv mit.
00:47:07: Also das ist ein große Themen, was du für die jungen Menschen, was Du angeschnitten hast mit können.
00:47:14: wir uns also ich habe insbesondere bei jungen familien Die sind wirklich schlimm überschuldet wenn sie in ein familienhaus haben weil wenn die sich dann trennen ist dass ja noch alles frisch finanziert.
00:47:29: Jetzt sind die Zinsen wieder höher als in den Niedrigzins-Zeiten.
00:47:33: Also wir sind immer noch im Niedrichzins, das weiß ich aber wir hatten in diesen Nuller und Eins kommen.
00:47:37: mal nur also... Das heißt jetzt fallen wieder wenn sie sich trennen enorme Vorfälligkeitsentschädigungen an.
00:47:44: Das heißt wenn das Haus verkauft ist haben wir noch achtzigtausend Euro Schulden Aber einer allein kann das Haus nicht halten weil einfach auch noch Kinder da sind die zu unterhalten sind.
00:47:54: Also diese Familien kommen wirklich haben einfach nicht mehr diese privilegierte Ausgangssituation wie wir oder vielleicht eher auch unsere Eltern sie noch hatten.
00:48:12: Wenn dann natürlich noch Sachen hinzukommen, dass die Mitversicherung der Ehefrau entfällt...
00:48:20: Das wird krass!
00:48:21: Ja.
00:48:23: Wenn jetzt diese ganze Note was da so angekündigt
00:48:25: ist?
00:48:25: Wenn du daran denkst das es keine ausreichende Kinderbetreuung, also ausreichend jetzt vor pädagogischem Konzept.
00:48:35: Vor personellen Schlüssel von Zeitangebot also ausreichend in jedem Sinne Betreuungsangebote gibt und die müssen.
00:48:46: es wird darauf hinauslaufen dass beide Eltern Vollzeit werden arbeiten gehen müssen weil das Leben sonst nicht finanzierbar ist.
00:48:55: Herzlichen Glückwunsch.
00:48:59: Erlebst du Paare die jetzt auch schon Also bevor Sie jetzt in die Trennung gehen zu dir kommen, sich beraten lassen und dass sie mit diesen Themen dastehen und sagen wir wissen nicht wie wir weitermachen sollen?
00:49:12: Ja ganz oft.
00:49:15: Es geht dann ganz in allererster Linie wirklich um Lebensentwürfe.
00:49:20: Dass die Lebensentwerfe so unterschiedlich im Grunde genommen sind also es habe ich ganz oft Witzigerweise immer.
00:49:30: die Mütter mit den Kindern sind im Ausland, wollen im Auslands bleiben, gehen ins Ausland und wollen remote arbeiten.
00:49:39: Und der Mann geht zurück nach Deutschland ins gesicherte Arbeitsverhältnis.
00:49:44: Aha!
00:49:45: Habe ich ganz oft...
00:49:47: Wie die Frauen sind, die Mütter sind im Ausland.
00:49:49: Wo sind sie im Auslands?
00:49:51: In Portugal in Südafrika, in Kuala Lumpur also in Mexiko ist kein Witz das habe ich ganz oft habe ich diese Beratung ganz regelmäßig und dass dann Lebenskonzepte wirklich richtige Lebens.
00:50:07: aber wir haben doch gesagt wir bleiben hier.
00:50:10: Wir waren noch nie so glücklich wie hier in Südafrika zum Beispiel dass die übereinander gebracht werden sollen.
00:50:23: Und also da ist dann halt immer die Frage, wer war eigentlich nicht ganz ehrlich?
00:50:32: In der Hoffnung, das machen wir mal eine Zeit lang und gehen wir zurück.
00:50:35: Eigentlich will ich das gar nicht.
00:50:38: Da müssen wir noch einmal ganz viel über Motive sprechen.
00:50:41: Ja ja, also dieses dann geht es aber tatsächlich wenn diese Beratungen kommen ganz viel um... Den Entwurf meines Lebens und des Lebenskonzepts, der dann auseinander fällt.
00:50:56: Ja!
00:50:57: Okay, dann du hast gerade gesagt, lass uns mal über Motive sprechen.
00:51:01: Also das finde ich jetzt total interessant weil eigentlich ist es sowas wo ich die Paare gerne hin begleiten möchte nämlich außerhalb dieses Rahmens in dem sie gewohnt sind zu denken.
00:51:10: Nämlich ne?
00:51:11: Ich bin hier, ich heirate, kauf mir ein Haus oder eine Wohnung und zieh meine Kinder groß und lebe später von der Rente!
00:51:19: Das ist so was ich immer noch wahrnehme dass bei vielen eben so das Hauptglaubenskonzept irgendwie isst.
00:51:27: Versuchst ihr ja dazu anzuleihen zu sagen, hey denk mal über diesen Rahmen hinaus.
00:51:30: Wo kann man vielleicht irgendwie sein Leben anders gestalten?
00:51:33: Wenn
00:51:33: mal Beispieles so sein, dass das kommt... Also es finde ich gerade total wichtig, dass wir da ganz konkret werden um einfach auch diese Impulse geben zu können.
00:51:42: Ja genau das was du gerade gesagt hast ist, dass man halt mal schauen in welchem Land sind zum Beispiel Einkommensverhältnisse anders, die Steuerverhältnissen anders.
00:51:52: Die Lebenshaltungskosten anders – was kann ich mir da leisten?
00:51:56: Und also und die Grund….
00:51:58: Ich meine, da kommen wir wieder zu Happy Little Souls zurück!
00:52:00: Die Grundentscheidungen muss ja erstmal sein wie will ich Familie leben?
00:52:05: Also will ich irgendwie Vollzeit arbeiten oder mache ich das nur weil ich es mir nicht anders leisten kann?
00:52:11: Oder will dich als Mutter vielleicht doch zumindest so lange die Kinder ganz klein sind irgendwie Eigentlich bei den Kindern sein?
00:52:18: und viele stellen sich diese frage ja schon gar nicht mehr.
00:52:21: Ja, und das ist glaube ich dass also da.
00:52:23: Ich würde es immer so wenn jetzt jemand zu mir käme ich mache ja keine beratung aber sondern würde immer sagen Das ist die allerwichtigste Frage wie wollt ihr?
00:52:31: Und das ist aber auch nicht in Stein gemeißelt, sondern das muss immer angepasst werden.
00:52:36: Dann passiert was oder die Kinder werden größer oder man kriegt dann doch irgendwie plötzlich ein Kollaps zu Hause.
00:52:42: so ist mir das irgendwann gegangen und wie gesagt habe ich auch keinen Bock mehr drauf.
00:52:46: Jetzt muss ich auch wieder arbeiten gehen und dann hab' ich nach einem Jahr festgestellt dass es auch keine gute Lösung, dann habe ich's wieder anders gemacht.
00:52:53: also... Aber diese Flexibilität ist halt wichtig und dass man sich aber immer wieder reflektiert.
00:52:58: Was mache ich da eigentlich?
00:53:00: Und eben wie gesagt, also außerhalb des Rahmens heißt für mich auch außerhalb Deutschlands und dieses ganzen Systems.
00:53:09: Wie du gerade gesagt hast sich einfach andere Lebensmodelle anzuschauen.
00:53:12: Ganz wichtig bei dem Konzept zu Sanne bin total bei dir absolut.
00:53:17: ganz wichtig Bei dem Konzept ist aber was du sagtest ich brauche selbst Reflektion dafür.
00:53:24: Aber das ist das was ich regelmäßig mitbekommen und erlebe in meiner Beratungspraxis.
00:53:33: Aber ich, ich, Ich... Also das heißt meine Bedürfnisse stehen im Vordergrund.
00:53:44: Ich habe es ganz oft wenn die Männer selbstständig sind und wirtschaftlich schwere Zeiten kommen unvorhergesehene Insolvenzgefahr also sie sind wirklich in Not ja?
00:53:57: Das macht ganz viel, also brauche ich gar nicht erklären.
00:54:00: Natürlich macht das ganz viel mit einem Menschen wenn du auf einmal um deine wirtschaftliche Existenz kämpfst und die deiner Mitarbeiter.
00:54:10: Also da hängt ja soviel dran.
00:54:13: Und dann gehen die Frauen.
00:54:15: Die gingen in dieser Situation.
00:54:17: sie sind nicht bereit es mit zu tragen weil die eigenen Bedürfnisse Nicht selbst erfüllt werden können sondern die Erwartungshaltung da ist, dass der Mann das weiterhin macht neben all der Not was er eh aufzufangen hat.
00:54:32: Das habe ich ein Klassiker, den ich erlebe und ich muss dann auch mal in schwierigen Zeiten lernen mich selbst zurückzunehmen oder mich als denjenigen zu betrachten, der den anderen begleitet.
00:54:51: also Kann doch nicht davon ausgehen, dass eine Beziehung dazu da ist meine Bedürfnisse zu erfüllen.
00:54:59: Ja, das tun die meisten aber.
00:55:01: Meine Bedürfenste darf ich mir selber erfülle.
00:55:06: So und dann finde ich wenn du so alternative Lebenskonzepte hast die über wir heiraten bauen Haus kriegen Kind gehen in Rente hinaus gehen finde ich es immer ganz wichtig sich wirklich bemüht, den anderen zu verstehen in dem was er will.
00:55:32: Was ihm wichtig ist.
00:55:34: Was seine Zielewünsche sind.
00:55:38: also ich muss wirklich in einer so neutralen inneren Haltung zuhören dass Ich weiß ich darf es nicht immer auf mich beziehen sondern wirklich wissen wir worum gehts dem anderen wirklich.
00:55:55: Das ist sehr hilfreich, um einen gemeinsamen Nenner zu finden.
00:55:59: Und nicht nur zuhören und zu antworten!
00:56:05: Es ist ja entspricht genau dem jetzt auf paar Ebene, was ich auch immer gepredigt habe.
00:56:11: Dass man überhaupt bei sich selber anfängt, sich seiner Bedürfnisse bewusst zu werden.
00:56:17: Ich glaube da geht es schon mal los, dass er seine eigenen Bedürfen für sich klar macht und dann schaut, wie kriegen wir das?
00:56:23: Und jetzt aber das auf die Paar-Ebene zu heben und zu sagen, wie bekommen wir das gemeinsam hin?
00:56:28: Das irgendwie ein Teil?
00:56:30: oder wie ist die Zukunftsplanung?
00:56:33: Wie kann Träben und so weiter.
00:56:36: Und das scheint mir aber doch für viele Menschen extrem schwer zu sein, oder?
00:56:43: Das ist eine Frage vielleicht auch der Partnerwahl.
00:56:45: wenn ich natürlich einen Partner habe, der sehr bestimmend, er sehr kontrollierend ist, der gibt mich natürlich auch viel Sicherheit, auch finanzielle Sicherheit.
00:56:54: Der nimmt mir vielleicht Verantwortung und Entscheidungen ab.
00:56:57: also NOS hat ja die Medaille immer zwei Seiten alles hat immer vor- und nachtage.
00:57:03: so Wir sind immer in der Polarität, du hast den guten und dem Minuspol.
00:57:09: Dann ist der Minus-Pol natürlich von so einem Mann.
00:57:12: das der natürlich nicht Juhei schreibt wenn ich jetzt mit der Idee kommen lasst uns mal nach Dubai auswand also ich übertreibe natürlich.
00:57:19: Der wird diese Flexibilität nicht an den Tag legen es sei denn es kommt von ihm weil er dann den Prozess steuern und kontrollieren und bestimmen kann.
00:57:32: Ich muss ja auch immer wissen, was kann ich mit meinem Mann machen und was nicht.
00:57:36: Welchen Partner habe ich mir ausgesucht?
00:57:38: Und ist das für mich in Ordnung... Dass er so immer noch in Ordnungen... Also muss sich dann vielleicht auf das ein oder andere... Kannst ja nicht immer alles haben.
00:57:52: So ist das Leben nicht!
00:57:55: Ja,
00:57:55: und trotzdem.
00:57:56: Also ich meine wir haben ja vorhin gesagt da haben wir irgendwo angefangen vorhin im Gespräch so dieses wie können sich junge Paare die gerade anfangen quasi am besten aufstellen dass du auch gesagt eigentlich muss man früher anfangen schon vor der Hochzeit bevor man sich wirklich vertraglich aneinander bindet sozusagen das wäre doch der richtige Zeitpunkt über sowas zu sprechen
00:58:18: absolut Wirklich.
00:58:20: Wie stellen wir uns auf?
00:58:22: Was sind unsere Träume, was sind unsere Wünsche?
00:58:24: Wie stelle ich mir Kinder vor?
00:58:25: Wie stell ich mir dann noch die Rollenverteilung vor?
00:58:28: Welche Flexibilität nehmen wir mit?
00:58:30: Was nehmen wir vielleicht in Kauf?
00:58:32: Was nicht?
00:58:32: und so weiter und sofort!
00:58:33: Ich meine das wäre doch eigentlich das Gespräch, was jedes Paar führen müsste bevor es sich wie gesagt aneinander bindet.
00:58:42: Ja auch dieses Bewusstsein... Was dazu gehört, dass Werte sich ändern.
00:58:48: Bedürfnisse sich ändern Kinder alles verändern Alles.
00:58:53: Familien auf dynamikten Rollen Identitäten Werte also Wahrnehmungen empfinden alles Das dann vielleicht auch die Karten nochmal neu gemischt werden Dass ich Kompromisse eingehen muss und Ich finde das allerwichtigste ist tatsächlich für mich Die Liebe ändert sich ja auch.
00:59:14: Das heißt, damit die Qualität der Beziehung und ich bin natürlich nach zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren jetzt überraschenderweise keine Schmetterlinge mehr, auch wenn nicht mein Mann sehe.
00:59:25: Aber Liebe ist für mich eine innere Haltung.
00:59:29: Und das ist eine Entscheidung, die ich treffe und ich kann mich jeden Tag für die Liebe entscheiden und damit für ein Miteinander entscheiden Und das finde ich ganz wichtig, dass darüber ein Bewusstsein da ist.
00:59:48: Dass Liebe nicht Verliebtheit ist, nicht Leidenschaft ist sondern wirklich einen Zustand oder eine innere Haltung aus der raus Ich agiere und eine Handlungsrichtung die ich einnehme und Das hat viel auch mit den anderen wahrnehmen, den anderen respektieren.
01:00:13: Den anderen sehen zu tun viel mit finde ich mit wohlwollen zu tun Mit Güte zu tun und nicht nur mit Ich.
01:00:24: Jetzt hast du ja ganz am Anfang als du dich beschrieben hast Und was du tust gesagt dass du auch wenn die Paare zu dir kommen solche Themen ansprichst, also Glaubenssätze rollen und so weiter und sofort.
01:00:38: Wie erlebst du das?
01:00:40: Ändert das manchmal in den Entscheidungen, das Leben getrennt zu gehen irgendwie auch noch mal?
01:00:47: was oder ist das... Also das ist ja wahrscheinlich wenn sie zu dir kommen schon gar nicht mehr.
01:00:52: so steht nicht mehr auf dem Plan wahrscheinlich aber... Was bringt es noch an der Stelle?
01:01:00: Also für mich ist das ganz wichtig, weil ich denke... Ich kann meine Mandanten nur dann gut beraten wenn ich Zusammenhänge erfasse.
01:01:13: Ich möchte es bewusst so sagen.
01:01:16: Deswegen stelle ich auch gerade in der Mediation oft ungewohnte oder unerwartete Fragen und dass hat damit zu tun, dass wenn ich mit meinen Mandanten spreche auf mehreren Ebenen gleichzeitig unterwegs bin.
01:01:33: Es ist einmal die juristische Ebene klar das es der Rahmen innerhalb dessen nicht mich bewegen kann.
01:01:39: aber Ich bin auch auf der kommunikativen Ebene unterwegs.
01:01:43: Ich gucke aus welcher Ursprungsfamilie kommen beide eher Leute?
01:01:48: Also und damit ist ja verhaftet, was haben die für Rollenbilder?
01:01:51: Für Kommunikationsmuster.
01:01:54: Für Glaubenssätze?
01:01:56: Und erst wenn ich ein vollständigeres, ein vollständiges bekomme ich ja nicht aber ein umfassenderes Bild Bekomme Was über?
01:02:07: Ich habe einen Unterhaltsanspruch und ich will nur das was mir zu steht hinausgeht Kann ich Ja Lösungen entwickeln die den entsprechen.
01:02:17: Kann ich verstehen, was sollte ich in der Kommunikation vermeiden?
01:02:24: Wie kann ich aber auch stichwort Risiko-Steuerung den anderen einfangen und zu einer tragfähigen Lösung bewegen?
01:02:33: weil wenn ich den anderen nicht bekomme also ich will jetzt nicht sagen gesteuert bekommen mir fällt nichts anderes ein ohne den anderen finde ich keine Lösung Sei denn nicht lassen Gericht entscheiden und das ist dann sowieso peng.
01:02:49: Also, es kann eine sowieso eine Entscheidung, die keinem zugute kommt.
01:02:55: Aber wenn ich eine Entscheidung haben oder eine Lösung haben will, die für beide tragfähig ist von denen beide sagen können ja damit können wir leben dass sie nicht okay scheinen ist uns auch klar.
01:03:06: aber wenn beide sagen Es ist in Ordnung Dann muss Ich mit dem Gegenüber arbeiten Und dafür muss ich verstehen, wie funktioniert der andere.
01:03:18: Wo sind die neuralgischen Punkte?
01:03:20: Also mir hat letztens noch eine Mandantin gesagt vor Stock Ich wünschte mehr hätte das viel früher jemand gesagt.
01:03:28: oder wissen Sie Frau Stock genau?
01:03:30: dass war mein Fehler.
01:03:32: Ich habe immer gehofft mit Geduld und sanft Mut kann ich ihn schon ändern oder kann nicht ihm das abgewöhnen?
01:03:38: aber für mich ist es ganz wichtig
01:03:42: um
01:03:43: auch mit dem gegenüber zu kommunizieren, um die Bedürfnisse und Interessen meiner Mandanten zu erfassen.
01:03:51: In zwei Fallen meinem besten Fall nehmen sie dann was mit für die nächste Beziehung irgendwie und haben da beide etwas mitgenommen und gelernt daraus oder?
01:04:01: Ja und es hat auch was damit zu tun.
01:04:03: wenn ich natürlich mich kläre und einen klareren Blick bekomme auf das Trennungsgeschehen Und dazu gehört nun mal ganz viel Selbstreflektion.
01:04:16: Dann kann ich friedlicher und friedvoller in mein neues Leben gehen.
01:04:21: Ja, das glaube ich auch.
01:04:23: Gibt es Grenzen mit deiner Arbeit?
01:04:26: Also wo du sagst da kann ich jetzt gar nichts machen und dann sagst du am Ende...
01:04:30: Wenn einer nicht will, will er nicht!
01:04:32: Also wenn die Machtverhältnisse sehr, wenn ich einen habe der sehr sind oft meistens die Männer.
01:04:42: Also die Frauen sind oft unehrlich, sie werden nicht transparent.
01:04:45: Da kann ich das geht nicht, da kann ich auch nicht weil dann finde ich wenn dann auf einmal wieder alles anders ist es geht nicht und Die Männer wollen einfach nicht, die machen dann nicht mit.
01:04:57: Das geht nicht.
01:04:58: meine Arbeit brut immer auf Transparenz und Freiwilligkeit.
01:05:02: Jetzt sind Grenzen und meine persönlich bin natürlich kein Therapeult so dass er die ganz offensichtliche Gänze und Ich zucke immer ein bisschen wenn die Mandanten mir sagen Mein Mandant ist narzisst oder nazistisch.
01:05:13: Er ist ein bisschen inflationär und vielleicht zeigt er einen oder andere nazistische Verhaltensweisen, wenn er das tut wird es für mich sehr schwierig und sehr anstrengend und sehr unangenehm.
01:05:29: Das mache ich auch nur äußerst ungern.
01:05:32: Ja ne also bin mit dem Begriff auch so'n bisschen skeptisch inzwischen weil's wirklich sehr viel verwendet wird wieso manch andere dieser ganzen Diagnosen heutzutage irgendwie gerne mal irgendwo aufgedrückt werden.
01:05:48: Okay, das heißt also jetzt haben wir ziemlich viel besprochen von links nach rechts.
01:05:53: trotzdem vielleicht nochmal so diese innere Haltung weil wie gesagt wenn mir jetzt meine Ziggruppe noch einmal anschauen ich glaube junge Familien die sich gerade so gründen und so diese Innere Haltung Wie würdest du das nochmal zusammenfassen wo wir jetzt am Anfang waren?
01:06:09: Wir sind eine Wirtschaftsgemeinschaft.
01:06:11: Wie kann man das den, wenn die das jetzt hören?
01:06:16: und so wie würdest du es denen vermitteln warum das so wichtig ist?
01:06:19: Und was das dann in der konkreten Umsetzung bedeutet?
01:06:25: In der konkreten Umsetzung also es bedeutet ne Gleichwertigkeit der partnerschaftlichen Leistungen.
01:06:34: Es bedeutet dass wir wirklich einen Topf haben.
01:06:41: Die Machtungleichgewichte kommen ja dadurch, dass ich denke... ...ich bin der Alleinverdiener und bringe mich da durch oder besser Hauptverdierter.
01:06:51: Bringe mich dadurch in eine andere Machtposition innerhalb der Beziehungen.
01:06:56: Das ist schon tödlich!
01:06:57: Also da wirklich von der inneren Haltung in eine totale Parität zu gehen das hat ganz viel mit Anerkennung von Leistungen und Lebensleistungen des Menschen an sich zu tun, meinem Partner an sich zutun.
01:07:17: Das ist einmal so das glaube ich das wertige und innere.
01:07:22: und im Äußeren ist es schon wichtig sich sehr bewusst finanziell aufzustellen.
01:07:32: Ich finde Klarheit Sehr wichtig, mein Rad lasst den Quatsch mit.
01:07:37: Ich kauf die Lebensmittel und wir haben getrennte Konten dafür bezahlt.
01:07:40: zu des Haus tut das nicht kommt in eine Schieflage emotional automatisch.
01:07:48: Und das Thema Altersvorsorge Alternative Investitionsmögliche Ansparmöglichkeiten sollten natürlich Sofern die Masse da ist auch immer bewusst gewählt, miteinander gewählt werden.
01:08:09: Stichwort Ausgleich für Kehrarbeit.
01:08:13: Sehr schön!
01:08:13: Das war mir jetzt einfach wichtig dass es nochmal so zusammengefasst wird und beschäftigt euch mit dem Thema Geld nicht nur Finanzen sondern auch mit dem thema geld.
01:08:25: was ist das?
01:08:26: Und was macht das für den Druck?
01:08:30: Dann erzähl doch noch mal, wenn man jetzt irgendwie das zu spät angefangen hat oder in einer der von dir am Anfang beschriebenen Lebensphasen ist und sagt irgendwie es geht so nicht mehr.
01:08:41: Wir wollen uns trennen.
01:08:43: wie kann man dich erreichen?
01:08:44: Wie kann man mehr bei dich erfahren?
01:08:46: Wie können wir mit dir arbeiten?
01:08:47: Wo fängst du an?
01:08:48: wo hörst du auf?
01:08:50: Dein Podcast höre.
01:08:55: Apple Little Souls haben wir ja auch schon ausführlich gesprochen.
01:08:59: Ich glaube, das gibt immer tatsächlich ein ganz gutes Bild!
01:09:02: Ich mache ein bisschen Eigenwärmung, du weißt ja ich habe auch meinen eigenen Podcast, Scheidung mit Frau Stock.
01:09:07: Auch da erfahrt ihr natürlich mehr über mich oder meine Homepage unter betina-stock.de.
01:09:14: Sehr gut und dann kann man dann... Das Wichtig ist glaub' ich dass Du auch tatsächlich online also ganz Überall, irgendwie von überall her kann man quasi mit dir zusammenarbeiten.
01:09:25: Ja also ich mache ganz viel online.
01:09:27: das ist tatsächlich sehr nachgefragt und ich arbeite nicht nur bundesweit sondern mittlerweile auch.
01:09:35: ich habe sehr viele Grenzen also Mandanten die im Ausland sitzen sich nach deutschem Recht aber trennen und scheiden lassen wollen.
01:09:45: Ich biete auch Workshops an, also exklusive Angebote entweder einen ganzen Tag Begleitung durch mich.
01:09:52: Die beste Freunden mit Sachverstand sozusagen wo man einem tag wirklich tief einsteigt in die Situation rechtlich wie auch unter menschlichen Aspekten.
01:10:04: Kommunikationsmusterglaubensätze Rollenbilder was wir hatten aber auch Zielvorstellungen.
01:10:09: wie soll mein Leben aussehen?
01:10:11: Und mit einer Kollegin zusammen habe ich ein Trennungsworkshop, den Tages-Workshop erarbeitet für Leute die in Trennung, für Menschen die in Trennung sind und in die Klarheit kommen wollen.
01:10:23: Alles findet man aber nämlich an auf deiner Homepage, die wir hier natürlich in den Show Notes verlinken.
01:10:28: Also schaut da gerne mal dabei.
01:10:30: und wie gesagt die andere Folge mit Bettina, die ich bei Happy Little Souls aufgenommen habe, wo es dann noch schon konkreter tatsächlich wie Scheidung eben ohne Rosenkrieg ablaufen kann.
01:10:40: Die könnt ihr euch auch gerne nochmal dazu anhören.
01:10:44: Genau!
01:10:44: Aber wie gesagt am besten stelle euch frühzeitig richtig auf und vermeide das sogar dass es dahin kommt.
01:10:51: Bettina, am Schluss habe ich immer noch meine beiden regelmäßigen Fragen.
01:10:56: Du hast sie ja damals schon mal beantwortet aber ich stelle Sie jetzt trotzdem nochmal und die erste lautet für welche drei Dinge in deinem Leben.
01:11:03: bist du denn am Dankpasten?
01:11:06: Nummer eins, immer meine Familie.
01:11:10: Meine eigene kleine Familie.
01:11:11: dafür bin ich sehr dankbar.
01:11:15: das ist so mein Ruhepol und meinen Energiepol.
01:11:20: Das gibt, das erdet mich.
01:11:22: Also meine Familie ist ganz wichtig und macht mich sehr glücklich.
01:11:27: Dann tatsächlich habe ich das große Glück dass ich drei ganz intensive Lebensfreundschaften hab also die teilweise vierzig Jahre über dreißig Jahre dauern.
01:11:38: Das gibt natürlich auch ganz viel eine ganz schöne Verbundenheit ohne dass man sich noch erklären muss.
01:11:50: an ganz unterschiedlichen Orten leben, aber dass diese Verbindung bleibt.
01:11:54: Das finde ich toll.
01:11:56: und der dritte Punkt ist mittlerweile das Ich mich sehr dankbar bin, dass sich so arbeiten kann wie ich arbeite Dass ich die Freiheit habe in meiner Arbeit selbst sein zu dürfen Und meine Werte wirklich Leben darf in meiner arbeit dass.
01:12:15: ich empfinde das als sehr privilegiert und dafür bin ich sehr sehr dankba.
01:12:20: Ja, schön.
01:12:23: Genau!
01:12:23: Und meine letzte Frage und die kennst du auch schon?
01:12:27: Ich habe es ein bisschen jetzt erweitert ist was ist denn so?
01:12:30: deine wichtigste Botschaft für meine Familien da draußen?
01:12:36: Meine wichtigste Botschaft ist tatsächlich Behandelt euch mit Wohlwollen im Liebe und seid füreinander da und hört zusammen das Podcast.
01:12:54: Danke schön, danke schön.
01:12:57: Ja vielen Dank Bettina!
01:13:00: Ich freue mich dass wir jetzt so darüber wieder in Kontakt gekommen sind und das du da warst und dass wir damals ein bisschen eingestiegen sind.
01:13:08: Ich glaube, man sieht wie komplex das Thema ist und wie individuell wahrscheinlich die Herausforderungen sind.
01:13:14: Aber wie viel es am Ende immer um die Haltungsbewusstsein geht, was ich schon immer gesagt habe trifft sich halt hier auch wieder bei diesen finanziellen Fragen.
01:13:24: also vielen Dank für diese offenen Insights in deine wahrscheinlich sehr herausfordernde Arbeit.
01:13:31: Danke Susanne aber ich hoffe dass ich dich auch bald bei mir begrüßen darf dass wir das Interview mal umgekehrt führen, weil ich das sehr wichtig erachte.
01:13:42: Tatsächlich, dass wir die Geldperspektive dann nochmal mit Schwerpunkt auf dich und deine Tätigkeit und deinen wertvollen Input vertiefen.
01:13:55: Natürlich sehr gerne komme ich da mal zu dir in dem Podcast!
01:13:58: Auf jeden Fall!
01:14:00: Dann
01:14:00: erst mal alles Gute und wir bleiben jetzt dann vielleicht intensiver wieder ein bisschen in Kontakt.
01:14:05: Ganz liebe Grüße.
01:14:06: erstmal!
01:14:06: Vielen lieben Dank
01:14:08: Tschüss,
01:14:08: tschüß.
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