041 – Lernen ohne Schule – Wie wir unseren Kindern eine andere Kindheit ermöglichen können - Sylvia A Place to be
Shownotes
Was passiert, wenn man als Mutter irgendwann entscheidet: Meine Kinder gehen nicht in die Schule? Und wenn aus dieser einen Entscheidung nach und nach ein völlig anderes Familienleben entsteht?
Darüber spreche ich mit Sylvia, die mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern auf Madeira lebt. Ihre Kinder waren nie im Kindergarten oder in der Schule. Sie lernen Lesen, Schreiben und Rechnen mitten im Leben – ohne Stundenplan, Noten und Lehrplan.
Wir sprechen darüber, wie das im Alltag wirklich funktioniert, warum ein Hunde-Gassi-Business manchmal mehr Lernstoff bietet als ein Schulbuch und was es mit uns Eltern macht, wenn wir plötzlich nicht mehr dem Weg folgen, den eigentlich alle für selbstverständlich halten.
Und Sylvia ist noch einen Schritt weitergegangen: Weil sie sich für ihre Kinder nicht nur eine andere Art zu lernen, sondern auch eine andere Kindheit gewünscht hat, baut sie heute mit A Place To Be auf Madeira ein ganzes Dorf für Menschen, die freier und selbstbestimmter leben wollen. Auch Bitcoin gehört für sie zu dieser Idee von Freiheit und Eigenverantwortung.
DU ERFÄHRST IN DIESER FOLGE
- was Leguane und frisch geschlüpfte Meeresschildkröten mit Freilernen zu tun haben
- wie eine Achtjährige mit einem Hunde-Gassi-Business ganz nebenbei Rechnen, Organisation und Unternehmertum lernt
- warum Sylvias Tochter auf die Abschaffung des Taschengeldes völlig anders reagierte als ihre kleine Schwester
- warum aus der Idee von ein paar Häusern für befreundete Familien inzwischen ein Dorf mit 48 Häusern geworden ist
- und warum Sylvia ihren Kindern zwar kein eigenes Handy gibt – sie auf Madeira aber trotzdem mit Bitcoin bezahlen
Eine Folge für alle, die gern wirklich frei mit ihren Kindern leben wollen.
VERBINDE DICH MIT SYLVIA A Place To Be – ein Dorf für freie Familien auf Madeira: https://www.aplacetobe.me Instagram: https://www.instagram.com/aplacetobe_me/ Citadel Garden – das übergeordnete Projekt für freiheitlich orientierte Gemeinschaften: https://citadel.garden Website ihres Mannes: www.robbrinded.com Sein Buch: www.glitchthebook.co
RESSOURCEN Das Buch, von dem Sylvia spricht: How to Talk So Kids Will Listen & Listen So Kids Will Talk https://www.amazon.de/dp/1451663889
VERBINDE DICH MIT MIR Website: https://www.fixthefamily.net LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/susannedroeber/ X: https://x.com/susannedroeber Kontakt: susanne(at)fixthefamily.net
DISCLAIMER Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und Bildung und stellt keine finanzielle, steuerliche, rechtliche oder sonstige Beratung dar.
Transkript anzeigen
00:00:00: meisten Menschen, die halt zur Schule gegangen sind und ihre Kinder in der Schule haben.
00:00:04: Die denken Lernen geht nur in der Schul oder nur wenn man etwas beibringt.
00:00:10: aber was ich jetzt gesehen habe bei meinen eigenen Kindern und auch unzählige Male gelesen habe diesen ganzen Büchern ist das Kinder fast alles ganz von alleine lernen.
00:00:22: Und es ist ein guter Weg also sehr effektiver Weg weil dieses Learning by Doing Das geht halt rein.
00:00:29: Da ist nicht nur so Lesen, sondern da ist der ganze Körper mit
00:00:33: involviert.".
00:00:43: So und heute habe ich wieder ein Interview für euch – und zwar hab' ich Silvia eingeladen!
00:00:48: Sie isst Vollzeitmutter und lebt mit ihrer Familie auf Madeira.
00:00:53: In ihrem Leben geht es vor allem um Freiheit, Verbundenheit und Freude.
00:00:58: Sie ist Gründerin von A Place To Be – einem Ort im Aufbau… einem Dorf im Aufbaut….
00:01:04: Entschuldigung …einer Gemeinschaft für Familien die ihre Kinder frei und in der Natur großziehen möchten nach dem Grundsatz «leben und leben lassen».
00:01:15: Und ich bin Silvia das erste Mal persönlich in Prag begegnet.
00:01:19: Sie ist mir aber vorher schon von einer Freundin quasi mal so vermittelt worden und es geht hauptsächlich um dieses Projekte-Place to be, was wir besprechen wollen, aber natürlich auch um ihren Weg dahin wieso sie da jetzt auf Madeira ist und ihr Leben mit ihrem Kindern gestaltet.
00:01:36: Ich finde es unfassbar faszinierend und bin super gespannt, dass du uns gleich alles erzählst, Silvia!
00:01:41: Schön, dass Du da bist.
00:01:42: Danke schön, ich freue mich.
00:01:44: hier zu sein.
00:01:45: Genau, meine erste Frage ist immer erzählt doch mal noch ein bisschen mehr über dich wer bist du?
00:01:50: Wer ist deine Familie und was machst Du eigentlich so ganz genau?
00:01:54: Ja ja ich bin Silvia Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen aber mein Mutter ist Peronerin.
00:02:01: also das ist einfach eine Mischung Und ich habe zwei Kinder zwei Töchter.
00:02:06: Mein Mann ist Rob der ist so Mental Mind Body Coach.
00:02:12: Wir leben seit vier Jahren auf Madeira und haben ein ganz tolles Leben.
00:02:18: Das hört sich komisch an, aber wir genießen einfach unser Leben total weil ich glaube das ist so das R&O Weil wir immer unserem Herzen folgen, wir haben unsere Kinder nie ins System gesteckt.
00:02:33: also die waren noch nie im Kindergarten oder in der Schule.
00:02:38: Die lernen wirklich hundertprozent frei.
00:02:41: Die große wird jetzt zehn Ende des Monats und die kleine sechs.
00:02:46: Und das klappt einfach super.
00:02:47: Es macht unheimlich viel Spaß!
00:02:49: Wir sind tatsächlich fast vierundzwanzig Stunden zusammen, natürlich sind die mal bei Freunden oder ich muss mal was machen aber ansonsten verbringen wir sehr viel Zeit zusammen und es macht uns allen sehr viel Spaß weil die meisten denken immer so ja die Kinder müssen in die Schule und damit ich halt Zeit für mich habe und dann sind die Ferien endlich vorbei.
00:03:11: und so kenne ich gar nicht bei uns im Grunde immer und nie Ferien, weil die sind halt in einer Schule oder ich schick die nie irgendwo hin sondern die entscheiden frei.
00:03:22: Die möchten jetzt mit dem spielen oder mit der Person, die wollen vielleicht irgendwo hinfahren oder irgendwann kommt vorbei machen ihre kleinen Projekte.
00:03:30: aber genauso ist das bei mir auch.
00:03:32: Ich lebe ganz genau wie die beiden.
00:03:34: Ich folge meinem Herzen, ich tue das was mir Schwarz macht und da gehört Familie Ja, zum größten Teil dazu.
00:03:42: Das ist so meine Priorität.
00:03:44: Schön!
00:03:45: Also das klingt schon absolut fantastisch und genau das was ich hier meinen Hörerinnen vermitteln möchte wie man auch ganz anders leben kann als eben nach den Normen die wir hier hauptsächlich in Deutschland erleben.
00:03:57: aber erzähl doch mal du sagst du bist in Deutschland aufgewachsen und seit vier Jahren jetzt immer derer Wie bist du denn dahin gekommen?
00:04:05: Was hatte vielleicht dein Mann damit zu tun, wo habt ihr vorher gelebt?
00:04:09: irgendwie.
00:04:09: Also noch in Deutschland weil dann wenn deine Kinder jetzt schon sechs und zehn sind, dann lebt ihr ja gemeinsam nach Madeira umgezogen.
00:04:16: Nimm uns doch einfach mal so ein bisschen mit auf deine Geschichte oder deine Reise kann man dem Fall ja wirklich sagen.
00:04:22: Ja unsere Töchter haben es tatsächlich noch nie in Deutschland gelebt für immer und immer zu Besuch.
00:04:26: Also ich bin schon mit zwanzig ausgewandert, bin dann ein bisschen reisen gegangen aber da nochmal zurück nach Deutschland für zwei Jahre zum Studieren.
00:04:34: Aber in den anderen Teil ganz in Süden... Ich bin noch aus Nordrhein-Westfalen und mein Mann habe ich in Barcelona kennengelernt.
00:04:40: Da haben wir elf Jahre gelebt und da ist auch unsere ältere Tochter geboren worden im Jahr twohundsechzehn.
00:04:46: Und obwohl uns Barcelona richtig gut gefällt oder gefallen hat immer schon, haben wir eine lange Zeit nach was besserem gesucht Weil einfach so ein bisschen mehr grün, ein bisschen ruhiger und ein bisschen sicherer.
00:05:02: Besser für Familien weil da gibt es zwar extrem viele Familien aber die meisten stecken hundertprozentig im System drin.
00:05:11: Am Anfang hatten wir schon noch ein paar Freunde.
00:05:14: die haben ihre Kinder nicht direkt mit zwei oder auch mit einem in die Kinderkrippe geschickt sondern die haben dann gewartet ja mit zweieinhalb drei oder so Vorschule.
00:05:24: also wir hatten immer Freunde.
00:05:26: Aber obwohl Rob und ich nie so im System waren, so nine-tooth five arbeiten.
00:05:32: Wir haben immer von zu Hause gearbeitet und ganz viel Freiheit gehabt.
00:05:36: einfach unsere Zeit gestalten wie wir das wollten.
00:05:43: Spürt man diese Energie um einen herum?
00:05:46: Von den Menschen die halt dann morgens aufstehen und Kinder bereit machen, Kinder in die Krippe oder in die Schule weil die Mütter kriegen sechs Monate Mutterschutz dann müssen die Kinder mit sechs Monaten in die Krippe.
00:05:58: Dann gehen sie zur Arbeit und dann kommen sie abends wieder, und dann haben die halt am Abend viel ... Die gehen erst um elf ins Bett oder zwölf auch mit den Kindern, weil die essen dann erst um neunzehn in Barcelona.
00:06:11: Und das war nie so meins!
00:06:12: Ich war immer früh aufsteher und früh ins Bett.
00:06:15: Das haben wir auch so gemacht – und es ging auch.
00:06:17: Aber wie gesagt man hat das trotzdem so mitbekommen, diese Hektik dieser Stress dieses Ja, dieser Zeitdruck.
00:06:27: Und ich hatte schon so innerlich immer wie ein Motor laufen der immer läuft und ich habe immer viel gemacht und auch gerne getan und viel organisiert und Menschen zusammenbringen und solche Sachen.
00:06:40: aber dank meines Mannes ist mir halt bewusst geworden, weil er hat mich darauf aufmerksam gemacht.
00:06:48: Dass ich halt stell dich immer Tour, Tour, tour obwohl ich gar nicht muss.
00:06:53: und ja das sind so Dinge die wir von Anfang an zusammengemacht haben.
00:06:58: Er hat mich da so reingebrachten dieses Schaumel nach innen komm mal runter ja schau mal was du da machst und warum und hinterfragen und solche Sachen.
00:07:09: Ja jetzt bin ich ein bisschen abgedriftet aber jedenfalls sind wir irgendwann als Lima fast drei war und ich war schwanger mit Bau, mit der zweiten.
00:07:19: Da haben wir entschlossen nach England zu ziehen weil es war eigentlich der einzige Grund aber wir konnten leben wo wir wollten.
00:07:25: bei uns wurde angeboten in einem schönen großen Haus zu leben mit Garten direkt am Waldrand einer schönen kleinen Stadt in England.
00:07:33: Wir haben ja gesagt einfach Tapetenwechsel und mal diesen Schritt raus aus Barcelona, sonst wären wir da wahrscheinlich noch länger geblieben.
00:07:41: Halt tolle Zeit aber wir haben halt nach was anderem gesucht.
00:07:45: Ja, boah war geboren worden, Januar, zwei Tausend zwanzig und da fing Covid an und da waren wir gerade erst neun Monate in England gewesen.
00:07:55: Wir hatten Freunde, wir hatten ja eine klitzekleine Community Aber Lima war drei.
00:08:04: Ja, weil die Frage halt soll sie jetzt in Kindergarten.
00:08:09: Weil direkt auf unserer Straße war auch ein Kindergaten wo die Leute gesagt haben das ist der beste Kindergatten, weil durch diesen Kindern kommen sie in die beste Schule und haben die besten Möglichkeiten dann im Leben.
00:08:24: Ich war da immer so ein bisschen skeptisch, weil ich habe von Anfang an immer halt meine Kinder oder Lima so nah an mir gehabt.
00:08:33: Ich habe sie nie in Fremdbetreuen gegeben, mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht mit ihr die Welt zu erforschen und einfach ihr zuzusehen wie Sie die Welt erkundet und erforscht und dabei zu sein.
00:08:46: Und ich hab' sie immer so gesehen wie ein Mensch aus einer anderen Kultur der unsere Kultur
00:08:54: kennenlernt.".
00:08:55: Einfach ganz viel Geduld und alles erklären.
00:08:58: Es war eine richtig tolle Zeit, nur wir beide immer draußen und viel unterwegs.
00:09:04: Und dann als wir diesen Kindergarten besucht haben da habe ich gemerkt Lima die wollte auch gar nicht.
00:09:11: Die mochte das natürlich mit mir zusammen zu sein weil ich halt viel Zeit mit ihr immer verbracht habe seit sie geboren war.
00:09:19: Ja, wie gesagt wir haben viel unternommen.
00:09:20: Also sie hatte kein langweiliges oder isoliertes Leben sondern die hatte immer Freunde, sie hatte immer mich und Rob hat von zu Hause gearbeitet.
00:09:27: der war auch ständig also nicht hundertprozentig, hundert prozent der Zeit aber halt alle paar Stunden haben wir ihn immer gesehen.
00:09:37: dann haben wir diesen Kindergarten besucht und ich habe gemerkt Lima muss sich jetzt hier bleiben irgendwann ganz alleine.
00:09:44: Ich hab die gefragt kann ich hier bleiben bis er sich dran gewöhnt hat ... bis sie sich ähm... Das spielt jetzt die ganze Musik.
00:09:53: Entschuldigung, warum fällst du das so?
00:09:54: Kein Problem!
00:09:55: Ist auch schön.
00:10:03: Ja ich hatte Gefahr kann nicht bei ihr bleiben und Sie begleiten bis er sich wohl fühlt ohne mich.
00:10:07: und die sagten nein Du gibst sie ab, sie wird weinen und dann wird sie sich dran gewöhnen.
00:10:11: es will alles okay sein.
00:10:13: Und da hätte ich fast angefangen zu weinen.
00:10:15: Und dann habe ich gesagt, denn das muss nicht sein.
00:10:17: Nur weil jetzt das System oder halt unsere Gesellschaft sagt es ist Zeit für liebener Kindergarten zu gehen und dieses Planen du steckst dein Kind da rein Weil in der Zukunft dann dies und dass Es war so.
00:10:31: Ich will aber Zeit mit meinem Kind verbringen und sie möchte bei mir sind Sie möchte gar nicht alleine sein und wir haben ja viel Spaß und ihr habt ja Freunde.
00:10:39: und Dann habe ich Ich hatte da.
00:10:40: schon.
00:10:41: seit ihrer Geburt oder seit ich schwanger war, habe ich angefangen zu lesen über Eltern, sein Kindererziehung und dann ging es halt immer auch so ein bisschen ins Alternative.
00:10:50: Weil ich eigentlich auch sehr alternativ erzogen worden bin.
00:10:55: Deswegen hatten wir Hausgeburten und deswegen habe ich Lima bis drei Jahre gestillt und Bau bis fast sechs Jahre, fünf eineinhalb Jahre.
00:11:03: Und
00:11:04: ja, immer noch zusammenschlafen und einfach genau dieses was Leute als Alternativ bezeichnen würden.
00:11:15: Und dann habe ich einen Satz, einfach nur in einem Buch über Homeschooling gelesen und in Deutschland gibt es das ja gar nicht.
00:11:23: Das ist ja verhöhnt und verpönt und illegal.
00:11:26: Ja
00:11:27: vor allem verboten.
00:11:28: Genau da werden an die Kinder weggenommen.
00:11:30: oder wird einem mit Gefängnis gedroht oder so oder muss hohe Strafen zahlen.
00:11:34: Deswegen hab ich gesagt okay interessant das gibts.
00:11:38: Ich weiß erst mal mental aus diesem System rauszukommen.
00:11:43: Das war so der erste Schritt in Sachen Kindergarten, weil vorher habe ich ja alles schon sehr frei gemacht nicht im System drin.
00:11:53: In dem Moment hab' ich dann Rob gesagt, weißt du was?
00:11:56: Lima wird niemals in Kindergaten oder in die Schule gehen!
00:12:00: Das habe ich dann so beschlossen und dann haben wir erstmal so okay aber wie und warum?
00:12:09: Ja, halt diese ganzen Fragen natürlich.
00:12:11: Weil er hatte noch nichts darüber gelesen.
00:12:14: Weißt du noch was du da gelesen hast?
00:12:17: Also es fing glaube ich an oder da war's mit... oh Gott wie hießen die noch?
00:12:24: How to listen and how talk the children or so irgendwie sowas.
00:12:31: Ich kanns raus suchen und dann...
00:12:33: Genau kannst ja gerne nochmal nachreichen.
00:12:34: vielleicht ist das dann auch für andere Älter noch mal eine Inspirationsquelle, wenn es dich so gepackt hat.
00:12:40: Das klingt grad ganz
00:12:41: interessant!
00:12:41: Ja, das
00:12:41: waren
00:12:42: zwei Autoren... How to listen?
00:12:51: So kids will listen... irgendwie sowas.
00:12:54: Ich hab zwei Wochen von dir gelesen.
00:12:56: Ah ja, jetzt so dunkel habe ich irgendwie das Gefühl, dass wir schon mal gehört haben.
00:12:59: Ja
00:13:02: genau und dann habe ich das beschlossen und ich habe Rob dann immer so kleine Ausschnitte geschickt.
00:13:10: Weil ich habe mich immer weiter gebildet oder informiert über diese Themen, ja weil ich hatte diesen Entschluss getroffen und wusste aber auch Ich muss jetzt wirklich wissen was ich tue.
00:13:21: Und dann habe ich immer mehr in dieser Richtung gelesen Homeschooling, dann ging es ins Anschooling und einfach freilernen.
00:13:28: Genau Ja, dann Bau war geboren worden ein paar Monate später.
00:13:34: Wir sind dann abgehauen.
00:13:36: an dem Dienstag haben wir einen Flug für Donnerstag nach Mexiko, nein, nach Cancun.
00:13:40: Entschuldigung, nach ... Wer ist es?
00:13:44: Havana.
00:13:46: Kuba gebucht.
00:13:47: Er hat ihn nicht eingesperrt sein wollten weil die hatten halt gesagt die Grenzen werden geschlossen werden alle müssen sich zuhause einsperren.
00:13:54: das wollten wir nicht.
00:13:55: also haben wir gesagt wir hauen ab.
00:13:59: Nach einer Woche hat ein Rob gesehen.
00:14:00: Er kann dort nicht arbeiten, weil die hatten gerade erst zwei Jahre vorher Internet bekommen oder Wi-Fi.
00:14:07: Was hätt ihr denn ausgerechnet auf Cuba gekommen?
00:14:12: Ich weiß es nicht mehr.
00:14:14: Das ist ja crazy!
00:14:15: Also Mexico habe ich häufiger gehört und dann kann ich auch andere.
00:14:18: Aber Cuba ist einfach verrückt.
00:14:19: Ja,
00:14:20: wir sind halt von dort nach Cuba.
00:14:22: Es war wieder irgendwie so einen Zufall.
00:14:30: Da
00:14:30: fing es nämlich an.
00:14:32: Als wir einmal diesen Entschluss getroffen haben, okay, wir brauchen eine Veränderung, gehen nach England.
00:14:36: dann kam's so schlagartig, so Schicksalsschläge.
00:14:40: dieses Covid war wie ein Schicksaltsschlag ab nach Kuba, dann schon ein Wochen später nach Mexiko.
00:14:45: in Cancun haben wir dann wirklich viel und halb Monate komplett frei am Pool, am Strand verbracht, haben neue Leute kennengelernt überhaupt keine Angst machen lassen, haben Leute umarmt und haben einfach schöne Zeit gehabt.
00:14:59: Lima hat dann da jeden Tag im Pool verbracht und dann hat sie auch Schwimmen gelernt.
00:15:05: und da habe ich halt dann auch gesehen wie dieses Freilernen hundertprozentig gut funktioniert weil zum einen waren die ganzen Leguane, die liefen darum und dann haben wir alles gesehen wie die Männchen gekämpft haben um das Weibchen, wie die sich gepaart haben.
00:15:24: Dann dass sie die Eier gelegt haben und wie die Eiere schlüpft sind.
00:15:27: Wir haben diesen ganzen Zyklus gesehen.
00:15:29: Alles miterlebt.
00:15:31: Und dann mit den Schildkröten genauso ganz so hundert Meter vom Strand entfernt.
00:15:38: Haben die sich geteilt?
00:15:39: Da kamen die Mütter... haben die Löcher gebuddelt, um ihre Eier reinzulegen.
00:15:45: Sind wieder ins Wasser und dann haben wir gesehen wie die Eier geschlüpft sind.
00:15:49: Ich habe sogar Fotos und Videos von Lima und Beau, wie sie diese kleine Schildkröten in der Hand halten und dann freilassen ins Meer.
00:15:56: Also die Kinder waren dann so fünf-und eins oder was?
00:15:59: Noch
00:15:59: nicht!
00:16:00: Lima war dreieinhalb Wochen alt als wir nach Kuba geflohen sind.
00:16:07: also die war kein halbes Jahr alt.
00:16:10: Ähm, als wir Mexiko verlassen haben.
00:16:14: Ja und Lima war drein halt fast... Genau dann sind wir nämlich ähm zurück.
00:16:19: Äh kurz in Quarantäne, Quarantine in England.
00:16:23: Okay.
00:16:24: Und dann kam die Nachricht dass mein Vater den Barcelona lebte ein Herzinfarkt hatte und er war tatsächlich zwanzig Minuten fließend tot gewesen.
00:16:32: Sie wurde reanimiert, lag dann im Koma.
00:16:35: und dann sind wer halt nach Barcelona.
00:16:37: das war dieser halt so um das Leben hatten es wieder dorthin verschafft, verschifft.
00:16:45: Und da haben wir dann dreizehn Monate mit ihm und meinem Bruder in einem Haus verbracht, zwar wir haben gesagt, wir bleiben so lange bis er wieder auf einem Bein stehen kann.
00:16:52: So war es auch nach dreizehn Monaten.
00:16:54: Haben wir dann gesagt okay jetzt gehts weiter wohin?
00:16:57: All unsere Freunde die wussten halt besuchen nach zum neuen Zuhause wo wir uns einigermaßen niederlassen wollen.
00:17:06: Wir wussten immer weiter reisen.
00:17:08: aber ja Ganz viele haben uns dann gesagt, Madeira.
00:17:12: Geh mal nach Madeira das wird euch gefallen.
00:17:14: Und Rob mein Mann der ist auch halt gesagt zweimal ich mir das passiert er stand einfach irgendwo.
00:17:18: Leute gehen an ihn vorbei und haben da Madeira gesagt.
00:17:22: Das war so ein Sprechen.
00:17:25: Und dafür was anderes Witzige war dass wir hatten eigentlich vor nach England zu fliegen um unseren Haushalt aufzulösen und ja einfach das zu packen was wir behalten wollen.
00:17:37: aber Covid-Zeiten sagten dann natürlich wieder, ihr müsst Quarantäne machen.
00:17:44: Wenn ihr von Spanien nach England wollt, müsst ihr zwei von Quarantea machen.
00:17:50: Aber wenn ihr von Portugal nach England fliegt, muss man das nicht machen und haben gesagt gut, dann gehen wir halt zwei Wochen in Urlaub nach Portugal, machen jetzt mal Dera und schauen uns das an.
00:18:00: Wir sind dann zwei Monate geblieben und wussten auch sofort ja da ziehen wir hin.
00:18:07: Dann sind wir aber erst mal nach Deutschland für ein halbes Jahr, weil wir da länger nicht waren.
00:18:10: Da kannte Beau noch niemand und dann sind wir Ende Juli vor vier Jahren nach Madeira gezogen.
00:18:19: So sind wir dahin gekommen.
00:18:21: Okay!
00:18:24: Lange Geschichte mit vielen Umwegen verstehe?
00:18:28: Was war es denn, was euch an Madeira gleich so ... abgeholt hat.
00:18:32: Also ich kenn's selber, auch nur eine Woche da mit meiner Mama damals ist schon ein paar Jahre
00:18:38: her
00:18:38: aber ich fand es auch sehr schön.
00:18:40: aber das ist ja auch sehr steil und irgendwie ist es ne Insel.
00:18:43: also es gibt ja schon auch so Dinge wo man sagt so aber was war das was euch so sicher gemacht hat?
00:18:48: Das ist es!
00:18:51: Also erst mal wunderschön, es ist sehr grün, das wollten wir.
00:18:54: Es ist extrem sicher.
00:18:57: hier passiert fast gar nichts an Kriminalität Und diese Energie, es ist einfach pure Ruhe.
00:19:04: Weil die Menschen sind alle extremst entspannt und gelassen.
00:19:09: Da findest du niemanden der irgendwo hinläuft weil er so zu spät kommen will wie ich das mache.
00:19:16: Ich glaube nämlich dass liegt an den Bergen.
00:19:17: Das ist meine Theorie Weil ein Berg kann man nicht hoch rennen.
00:19:20: Die gehen alle diesen gewohnt den berg langsam hochzugehen und so machen sie dann rest des weges auch.
00:19:26: egal ob runter oder flach alles wird ganz in Ruhe gemacht und wir haben, ich habe so viele Beispiele.
00:19:31: Einmal da haben wir fast einen Flug verpasst.
00:19:33: Wir sind, oh Gott!
00:19:34: Ich bin mit zwei Stunden Kilometer im Taxi durch den Regen zum Flughafen.
00:19:38: weil erst hat man gesagt unser Flug wird gekanzelt wegen des Sturms- und Regens.
00:19:42: aber letztendlich konnte unser Flieger dann doch landen.
00:19:45: Und wir sind hin, das war Lima Bauenich, wir sind hingeraßt und ich hatte dann auf die Uhr gegottet.
00:19:51: In fünf Minuten fliegt er los.
00:19:56: Alle waren total entspannt.
00:19:59: Ich mochte hier durch, unser Flieger geht in fünf Minuten!
00:20:01: Es ist okay.
00:20:03: immer mit der Ruhe macht er auflässnisdurch beim nächsten genau so.
00:20:06: wir haben noch vier minuten.
00:20:08: alles ist in Ordnung.
00:20:11: bitte gehen sie weiter und dann zum.
00:20:14: das war nämlich zum security check.
00:20:16: und dann habe ich zu lima gesagt immer ihr bleibst bei bow ihr rennt so schnell ihr kommt zum gate nun mal keine ahnung.
00:20:23: ich renne vor um zu sagen dass wir da sind Und Lima hat gesagt.
00:20:28: Lima sagte, ich habe Bau gesagt, lass dich einfach fallen!
00:20:32: Ich zieh dich hinter mir her.
00:20:36: Ich weiß nicht, ob sie war um sechs oder so und zwar mal drei.
00:20:40: Aber ich bin hingesprentet wie die Deutsche in mir, die niemals zu spät kommen darf... ...und hab dann wieder gesagt meine Kinder kamiert.
00:20:49: Ist okay, bitte.
00:20:51: Gehen Sie ins Flugzeug!
00:20:52: Alles komplett
00:20:53: entspannt.".
00:20:54: Ja das ist nur ein Beispiel von den vielen.
00:20:57: Also die sind so tiefenentspannend.
00:20:59: Das ist richtig schön.
00:21:00: Das hat mir geholfen auch diesen Motor mal abzuschalten und dass er nicht dauernd läuft.
00:21:06: Ja dann einfach das Wetter ist ja es ganz sehr über toll.
00:21:10: Ich liebe Hitze aber Barcelona war schon manchmal heftig im Sommer wurde auch kühl im Winter und hier ist es einfach stetig.
00:21:17: jetzt Wir sind immer noch in Rock und T-Shirt, Shorts und Spitzen.
00:21:22: Und können uns am Strand noch sonnen.
00:21:26: Das können wir im Winter auch.
00:21:28: Ich habe den ersten Winter.
00:21:29: Da hab ich es probiert mal eine Jeans anzuziehen oder einen Pulli.
00:21:32: Aber es ging nicht, das war zu warm!
00:21:33: Dann wurden die Winter mal ein bisschen kälter als Wohnbar auch außerhalb.
00:21:37: Nicht mehr von Schall sondern mehr im Westen und ein kleines bisschen weiter oben.
00:21:41: also da wirds im Winter schon ein bisschenkühler aber... Ja, das Wetter ist toll.
00:21:46: dann diese Sicht.
00:21:47: Du hast andauern, dass mir egal wo du hingehst weil du halt immer irgendwo auf dem Höhen hören und dann hast du immer eine tolle Sicht.
00:21:55: Die Sprache mag ich.
00:21:57: Das war so ein Witz am Anfang.
00:22:00: es tickt alle Boxen außer einer.
00:22:02: wenn ich mich jetzt beschweren müsste hatte ich am Anfang gesagt Dann würde ich sagen Ich kann hier nicht Beach Volleyball spielen weil die sind hauptsächlich Steinstrände.
00:22:13: Wir hatten wirklich nur zehn Minuten zum Strand, zur Fuß von der Wohnung, wo wir gelebt haben.
00:22:16: Und dann ging ich da einmal um die Ecke und auf einmal sehe ich da Sand mit Beedewaltfeld.
00:22:23: Madera ist perfekt!
00:22:25: Also es wird auch immer besser weil... Ich spreche die Sprache und kann mit den Leuten unterhalten.
00:22:32: Die sind superfreundlich und hilfsbereit.
00:22:35: Du läufst über die Straße und sagst Hallo zu Leuten die du nicht kennst so wie du's vom Dorf kennst.
00:22:41: aber Ja, es ist einfach mega schön hier.
00:22:44: Okay
00:22:45: und so dieses Gefühl auf einer Insel zu sein wo man dann im Zweifel auch wie du vorhin gesagt hast sind auch mal Stürme, man kommt dann vielleicht nicht weg irgendwie und so.
00:22:56: das ist für euch gar kein Thema
00:22:59: überhaupt nicht mehr.
00:23:00: also wir haben auch generell so dass gefüge wir wollen als erst einmal hier bleiben.
00:23:04: wir sind seit wir hier sind nicht so viel gereist Und ich glaube, das war einmal, dass wir nicht landen konnten sofort ein paar Runden drehen und dann haben sie mal gelandet.
00:23:14: Also wir haben noch nie Probleme.
00:23:15: Ich höre viel von anderen Leuten.
00:23:17: Das passiert es aber mich stört's überhaupt nicht!
00:23:20: Für mich ist die Insel groß genug.
00:23:23: Die Berge mag ich auch.
00:23:26: Es macht mir gar nichts.
00:23:27: Ich nehme es einfach so.
00:23:28: Das positive macht einen fit Die Kinder auch, die rennen jetzt hat ein paar Wochen gedauert.
00:23:35: Also echt?
00:23:36: Die haben so gejammerd am Anfang sich wählen, wir tragen werden ich möchte einen... out!
00:23:42: Ich will ein Taxi, ich möchte den Bus nehmen.
00:23:45: Nein, wir gehen da.
00:23:47: Ach zwei Wochen sind dann die Berge hochgelaufen.
00:23:50: Ach krass.
00:23:51: also das ist auch sowas woran man sich wirklich dann so gewöhnt und dass dann hindimmt wie es ist.
00:23:55: Ich schon.
00:23:55: Es gibt Leute,
00:23:57: die mögen das nicht diesen weggezogen weil sie könnten kein Auto fahren hier, das ist die Straße zu eng und dann ist er so ein Abhang.
00:24:06: Und ich stört es nicht.
00:24:09: Also ich mag dass ich fahre hier gerne Autos.
00:24:11: Cool!
00:24:12: Okay, dann lassen Sie mal so ein bisschen jetzt in den Alltag einen... Kehren bei euch
00:24:18: sozusagen.
00:24:19: Also du hast gesagt, Zehnen und Sechs ist ja so das Alter wo normalerweise jetzt für so Grundschule lesen schreiben rechnen irgendwie in den meisten Familien ein Riesenthema ist.
00:24:29: wie lebt ihr das?
00:24:30: Jetzt seid ihr da seit zehn Ja genau jetzt dann die vier Jahre noch die sie eigentlich in der Grundschulle verbracht hätte.
00:24:35: Die ältere ist jetzt irgendwie auf Madeira Und die kleine Jan also würde jetzt in die Schule kommen.
00:24:42: was jetzt vermutlich nicht auf dem Plan steht
00:24:45: wollen Sie nicht.
00:24:46: Ich hab's mal vorgeschlagen.
00:24:47: Der einzige Grund, warum ich Schule in Erwägung ziehen würde wenn sie es wollten wäre um Sprache zu lernen.
00:24:53: Das ist der einzige Grund weil da würden Sie wahrscheinlich in drei Monaten fließen und Portugiesen sprechen aber sie wollen das nicht.
00:24:59: Sie sagen sie brauchen uns nicht und die also diesen halt jeden Tag unter Portugiesen jetzt nicht stundenlang.
00:25:07: Aber ich weiß dass es drin wie man die ältere versteht sehr viel.
00:25:12: Mein Mutter ist zwar nicht andauert bei uns, aber wenn sie bei uns ist dann spricht sie nur mit den Spanisch und dann verstehen die das ganz schnell.
00:25:18: Und spanische und Portugiesischen sind sich sehr ähnlich.
00:25:20: Also ich weiß dass Sie irgendwann dann portugiesisch lernen werden weil Sie dann den Entschluss treffen, weil Sie halt einen Grund finden werden um wirklich die Sprache gut zu sprechen.
00:25:30: Ja!
00:25:30: Und Ihr sprecht dabei Deutsch in der Familie oder Englisch?
00:25:32: Ich spreche
00:25:33: Deutsch mit den beiden und ich spreche Englischen beim Mann.
00:25:36: Man spricht Englische mit den Beiden.
00:25:38: ja...
00:25:38: Okay, das heißt sie wachsen jetzt quasi drei bis viersprachig?
00:25:42: Ja.
00:25:42: Also zwei
00:25:44: Fließen, deutlich nicht fließend.
00:25:47: Spanisch, es geht so schnell!
00:25:49: Mein Mutter kommt heute an und dann werden die in zwei Tagen schon anfangen auch spanish zu antworten.
00:25:54: So ist das eigentlich immer.
00:25:57: Lernen also... die meisten Menschen, die halt zur Schule gegangen sind und ihre Kinder in der Schule haben.
00:26:05: Die denken lernen geht nur in der Schul oder nur wenn man etwas beibringt.
00:26:11: aber was ich jetzt gesehen habe bei meinen eigenen Kindern und auch unzählige Male gelesen habe diesen ganzen Büchern ist dass Kinder fast alles ganz von alleine lernen.
00:26:23: Und das ist ein guter Weg also sehr effektiver Weg weil dieses Learning by Doing Das geht halt rein.
00:26:30: Da ist nicht nur so lesen, sondern da ist der ganze Körper mit involviert.
00:26:36: und ich hab's halt gesehen Lima mit... Ich weiß nicht wann das anfing vielleicht mit zwei oder drei?
00:26:40: Da hat sie immer gefragt was ist das für ein Buchstabe?
00:26:43: Was steht da?
00:26:44: Und dass es halt in unserer Gesellschaft überall hast du irgendwelche Plakate oder Poster oder Schilder, Bücher.
00:26:54: Es ist wirklich schwer Kinder davon abzuhalten lesen und schreiben zu lernen auch wenn man sie nicht in die Schule steckt weil die sind einfach curious.
00:27:05: wie heißt das?
00:27:07: Neugierig!
00:27:08: Genau diese neugierigen wollen das können und verstehen was wir was ihr wachstum machen.
00:27:13: und wenn ich da irgendwas lese dann will sie das auch können.
00:27:17: Und das heißt, seit sie zwei, drei ist, hat sie ständig immer gefragt.
00:27:21: Da ich immer bei ihr war, konnte ich all diese Fragen beantworten und es war wirklich immer nur... Was ist denn Wuscha?
00:27:26: Ah!
00:27:26: Was steht da?
00:27:28: Exit.
00:27:29: Was ist das hier?
00:27:30: Wie schreibt man das?
00:27:31: Irgendwann hat's angefangen selber.
00:27:34: Es fing nicht an mit sechs und dann konnte sie mit acht lesen oder schreiben wie das in der Schule passiert sondern es war so ein langer natürlicher Prozess wo sie einfach Fragen gestellt hat.
00:27:46: Und diese Fragen, das sind Dinge die sie wirklich interessiert.
00:27:50: Die fragt ja nicht um... damit ich denke... Du verstehst was ich meine?
00:27:57: Das ist einfach die Frage kommt aus ihr Raus.
00:27:58: Das möchte Sie wissen.
00:28:00: Sie will dich begeistern und dich stolz machen wie das so oft jetzt im Zusammenhang mit Schule irgendwie passiert.
00:28:05: Ja genau!
00:28:06: Was geht dann halt in der Schule?
00:28:07: Ist wirklich
00:28:07: Ihr eigenes Interesse.
00:28:08: Ganz genau.
00:28:09: Und dann weiß ich halt wenn sie mir eine Frage stellt, dann hört sie auch zu.
00:28:13: Und das wird dann auch, dass sitzt dann Bei Beau, ich sehe halt jeder Mensch ist anders.
00:28:20: Jedes Kind ist anders, die sind vom Charakter anders und die lernen anders Und ich kenne sie halt Ich kenne ihren Lernstil.
00:28:26: Deswegen kann ich mich da immer anpassen.
00:28:28: Lehmann ist eher so...ich mach das selber!
00:28:30: Ich will das alleine machen und ich und Beau Da kann ich schon mal ein bisschen helfen, unterstützen oder was erklären.
00:28:37: Die ist da offen für.
00:28:39: Wir haben eine andere Freundin Also eine kinderne Freundin, die wird jetzt zwölf November auch Ihr ganzes Leben lang Homeschooling, die haben ein Jahr Schuljahr ausprobiert.
00:28:47: Aber mochten sie nicht?
00:28:48: Und die ist so total Workbook!
00:28:51: Die macht die Bücher da... das findet ihr so toll!
00:28:55: Ich habe die.
00:28:55: seit sie zwei drei ist, hab ich da immer was stehen gehabt falls sie das wollte aber möchte sie nicht.
00:29:02: Sie lernt ganz frei einfach durch ihre Projekte.
00:29:06: also ich nenn es Projekten aber für sich ist es einfach spielen.
00:29:09: Sie sagt okay ich schreibe jetzt Awella meiner Mutter einen Brief.
00:29:14: Ich schreibe jetzt ein Schild für meine Tür, ich schrei bejetzt die Einkaufsliste und das ist halt nichts was tagtäglich passiert sondern immer so wie im normalen richtigen Leben.
00:29:26: Ich streibe auch nicht jeden Tag so wie ich das in der Schule gemacht habe sondern ich schreibe mal hier mal da und ich denke dass es auch wichtig wäre wenn wir das machen dann wollen sie das halt auch können.
00:29:40: Die lernen alles von dir, die saugen alles auf wie so ein Schwamm.
00:29:44: Was du sagst was du machst aber es zählt mehr was du tust, was sie sehen als das was du sag.
00:29:52: Also
00:29:52: wenn ich möchte
00:29:53: dass meine Kinder irgendwas lernen dann muss ich das lernen und das dann anwenden.
00:29:57: und so saugen sich dann auf.
00:29:59: weil ich habe einmal einen Buch gekauft diese Fallacies, diese... ich weiß auch noch was das auf Deutsch heißt.
00:30:06: Nee, weiß ich jetzt auch nicht!
00:30:08: Ja da geht es darum wenn Leute irgendwie manipulativ mit einem sprechen oder irgendwas dieses Gaslighting so und das ist eine Fallacy.
00:30:21: Ich glaube das ist wie so ein... Ah, ich weiß nicht mehr... Ist doch
00:30:24: Manipulation oder so?
00:30:26: Ja einfach zu verstehen was die Leute machen wenn sie reden damit du dann dich irgendwie halt manipulieren lässt, dass du halt verstehst was die machen.
00:30:36: Was sie wollen mal so eine Agenda haben oder so, ja so ein Hintergedanken und dich zu steuern.
00:30:44: Ja da bist du ein Buch bestellt aber für Kinder weil ich habe gedacht das werde ich dann wahrscheinlich besser verstehen.
00:30:50: Ich hatte nie vor dass meiner Tochter mein Töchter vorzulesen sondern ich hab halt auch zum Amaren gesagt wenn wir wollen Das Lernen, dann müssen wir das lesen und dann anwenden.
00:30:59: Und uns immer sagen, das was du gerade gesagt hast... ...das ist dies und das, diese Falle C!
00:31:06: Genau, das sind halt so diese Sachen.
00:31:08: ich weiß dass was auch immer Ich möchte was sie tun oder lernen oder nicht tun sowie Social Media Dann muss ich das genauso machen.
00:31:18: Es muss einfach ein gutes Beispiel sein.
00:31:21: So lernen die ganz von alleine.
00:31:24: Ja, einfach durch Fragen stellen und ausprobieren.
00:31:27: Und Spaß!
00:31:29: Weil es einen Sinn ergibt.
00:31:30: Einfach das gerade zu schreiben.
00:31:32: Ich habe das mal ausprobiert, dass wir uns hinsetzen mit Zahlen und Mathe ganz genau so.
00:31:37: Lima ich hab mich noch nie mehr dahingesetzt oder hab hier irgendwie buch riechen gesagt hier ist das kleine einmal ein.
00:31:42: sie lernen das mal aufwendig.
00:31:43: Niemals alles einfach nur durch Fragen wie viel ist fünf plus fünf?
00:31:52: Ich habe einfach immer nur geantwortet und dann hat sie da das ganze Konstrukt nochmal erweitert in ihrem Gehirn.
00:32:03: Ja, die haben am Anfang ein bisschen Taschengeld bekommen.
00:32:05: Das haben wir dann sein lassen weil für mich ist wichtig dass wir so heute schon das tun wie es später sein wird für Sie.
00:32:11: Dass ihr halt hier im Haushalt schon alles mitmachen, dass die Verantwortung übernehmen Actions, Aktionen.
00:32:22: Ja und das was sie tun?
00:32:23: Also da fällt etwas runter dann machen die das sauber.
00:32:26: Die Spielsachen ihre Klamotten alles machen dasselbe.
00:32:29: Die waschen die Klamottend mit und hängen die auf und die putzen alles mit und die Tiere also alles ist wirklich so wie später auch.
00:32:37: genau so.
00:32:37: mit dem Geld habe ich gedacht niemand wird den irgendwann einfach Geld schenken.
00:32:41: also ich hab gesagt und es war auch eine witzige Reaktion wie verschieden die beiden sind.
00:32:46: Als wir das gesagt haben, haben wir gesagt ich kriege jetzt kein Taschen mehr aus dem und dem Grund.
00:32:50: Aber ihr könnt euch Geld verdienen.
00:32:52: Ihr könnt also für's Haushalt kriegt ihr kein Geld weil das gehört einfach dazu dass müsst ihr später auch selber machen oder ihr müsst jemandem dafür bezahlen.
00:33:00: aber was ich Auto waschen da zahle ich immer andersführe.
00:33:03: Da zahl ich in wievon zwanzig Euro und ich gebe den dann zwanzich Euro wenn die zusammen das Auto waschnen putzen von innen und außen Und ich helfe noch mit aber irgendwann werden sie auch von alleine machen sich Füße massieren oder machen mir ein Angebot, wofür du brauchst gerade Geld.
00:33:22: Was kannst du tun?
00:33:24: Also so machen wir das auch für alles.
00:33:26: Wofür wir tendenziell jemand anderen bezahlen würden, sodass können sie irgendwie ne Fenster putzen im Garten irgendwie saubermachen oder so.
00:33:34: Ja cool ja.
00:33:36: und diese Reaktion bei Lima als wir dann gesagt haben aber ihr könnt euch Geld verdienen Ja, der hat nur das gehört.
00:33:44: Es war egal dass jetzt kein Taschenmeld mehr bekommt.
00:33:46: und Boso die war so ein bisschen.
00:33:49: wie soll ich jetzt sein Geld kommen?
00:33:52: Und sie setzt sich dann auf den Boden.
00:33:54: machte sie so einen Schild.
00:33:55: Mama Wie schreibt man... Ich weiß nicht mal was sie da auf ihr Schild geschrieben hat.
00:33:59: Dann hatte sie sowieso ein Battle ins Wohnzimmer gesetzt mit ihrem Champion Und Lima sagte dann, Mama was kann ich tun?
00:34:08: Was
00:34:08: brauchst du?
00:34:09: Und Lima hat aber auch wirklich.
00:34:10: mit acht Jahren hat sie angefangen Hunde spazieren zu führen und da Geld führt zu nehmen.
00:34:15: Das war so ein blitzekleines Unternehmen das mir ihrer Freundin gemacht hat wo sie dann wöchentlich ... So viele Lerninhalte.
00:34:25: Das war halt aufschreiben, wann sie das Datum und wer dann den Hund geführt hat und wie viel bekommt.
00:34:30: alles zusammenrechnen?
00:34:31: Wer bekommt wieviel und dann muss ihr das mit ihrer Freundin teilen.
00:34:35: und dann sind die zusammen einkaufen gegangen von dem Geld und da mussten sie auch rechnen was kostet dies und dies und dass und dann halt komplett simpel aber... Das hat ihnen so einen Spaß gemacht!
00:34:47: Die alles wirklich mit den Hundenspatzien, die lieben Hunde das Geld zu bekommen.
00:34:53: Ganz oft habe ich das Geld halt bekommen oder er hat es mir überwiesen der Kunde und den zwei Hunden.
00:34:59: Und ich hab bis denen ausbezahlt und dieser Blick auf deren Gesicht als diese fünfzig Euro bekommen haben so stolz und wow!
00:35:11: Das ist meins und ich habe es erarbeitet.
00:35:13: Das war echt schön zu sehen.
00:35:15: Ja super Voll cool.
00:35:17: Schöne Geschichte, vielen Dank!
00:35:20: Wenn du jetzt
00:35:21: mal weiter
00:35:22: denkst, also du wirst ja wahrscheinlich dich nicht an irgendwelchen vorgegebenen Lernplänen, Lehrpläne irgendwie orientieren.
00:35:31: Aber habt ihr da so Gedanken wie das weitergeht mit der Bildung für die beiden?
00:35:35: So wenn es mal noch anspruchsvoller werden soll oder ist das gar nicht nötig müssen sie nur das können womit man halt im Alltag irgendwie klar kommt und womit Sie dann Geld verdienen wird dass wenn sich schon irgendwie draufschaufeln, dass sie dann damit auch Geld verdienen können.
00:35:51: Wie ist denn da so dein jetziger Stand?
00:35:54: Das kann sich alles immer noch ändern aber... Ja
00:35:56: also zum einen es ist sehr schwer zu sagen, zu prognostizieren wie die Zukunft aussehen wird.
00:36:05: Also vom Arbeit her das ist halt auch so ein Teil davon.
00:36:12: Wir haben sie nie ins System gesteckt und die Schule, was sie macht, die bereitet die Kinder auf das System vor.
00:36:20: arbeiten und halt von neun bis fünf oder neun, bis sechs.
00:36:23: Und dann werden sie halt pro Stunde bezahlt oder pro Monat.
00:36:27: Dann haben Sie Ihren Urlaub!
00:36:30: Wenn Sie krank sind, müssen Sie zum Arzt.
00:36:31: Das wollen wir gar nicht verdienen.
00:36:33: Wir wollen einfach, dass Sie so frei leben wie wir jetzt, so wie Sie es auch tun.
00:36:37: Dass Sie einfach Ihrem Herzen folgen und das tun was Ihnen Spaß macht.
00:36:41: Da kann man ja auch Geld mit verdienen – mit dem, was einem spaß war.
00:36:44: Man muss ja nicht immer das aussuchen... was einen so von den Eltern oder von den Lehrern, von der Schule beigebracht wird.
00:36:51: Was man denn – wofür man denn gut ist vor allem mit den Noten?
00:36:55: Weil das war bei mir so!
00:36:56: Ich habe halt gesehen, mir hat Schule keinen Spaß gemacht und ich dachte, ich wäre dumm und wir haben sie dann tatsächlich auch wortwörtlich gesagt Das Einzige, was du kannst, ist Englisch und Sport.
00:37:08: Und dann hat irgendeiner Nachhilfelehrerin meiner Mutter gesagt, weil mir Liebensprachen eigentlich und ich liebe Sprachen lernen.
00:37:17: Das erste Jahr in Französisch hatte ich nur eins
00:37:19: und danach
00:37:21: der Lehrer war so ein... Ich glaube er war ein Pädophiler.
00:37:25: Der hat mit mir geflirtet.
00:37:27: Er hat uns auf den Schenkel gehauen als wir beim Sport des in der Dusche... Als wir geduscht haben ist er reingekommen.
00:37:36: Es war einfach dieses.
00:37:37: Er hat vor der ganzen Klasse mit mir geflirtet und ich fand es einfach widerlich.
00:37:41: Und dann gingen meine Noten runter, da hatte er aber mal eine Fünf in Französisch!
00:37:44: Das hat man keinen Spaß machen.
00:37:45: Ich fand ihn einfach widerlicht.
00:37:49: So kann halt das beeinflussen... Mein Englisch wäre ein ganz toller Mensch, ganz toler Mann.
00:37:57: Ich habe Englische geliebt und ja, ich weiß nicht ob daran lag, aber so war's halt bei mir in der Schule Obwohl mir Sprachen liegen und ich auch andere Sachen hätte gut machen können, so wie Mathe oder irgendwelche anderen Philosophie.
00:38:16: Durch das Schuhsystem habe ich gedacht Ich kann es nicht Und hab mich das Gehirn dafür oder ich bin dumm oder solche Sachen.
00:38:24: Das heißt diese Dachhilfelehrerin, der Französisch hat sie dann meine Mutter irgendwie gesagt Ja, das bringt ja nichts.
00:38:30: Silvia wird eh irgendwann nur Sport studieren.
00:38:34: Und das habe ich dann auch gemacht.
00:38:35: Ich habe zwar nicht Sport spielen, aber ich hab was in der Richtung gemacht und obwohl... ...ich hab Sport und Aktivitäten immer geliebt mache ich jetzt auch, aber es heißt nicht dass ich da arbeiten muss.
00:38:46: und ja, es war einfach so dieses, ich wurde in so eine Ecke gedrängt was ich dann auch geglaubt habe.
00:38:55: Also Kindern bleibt ja nicht anders übrig als diesen ganzen Menschen.
00:38:59: und zwölf Jahre Schule haben das halt bewiesen, dass ich dumm bin und dass ich nur für Englisch- und Sporttauge... Ja!
00:39:06: Und das will ich halt nicht für meine Kinder, die sollen... Ich bin immer noch dabei Dinge zu entlernen und mich selbst zu finden und das will sich meinen Kindern ersparen.
00:39:17: Dass sie einfach ihrem Herzen folgen.
00:39:21: die sind dumm oder sie taugen dazu nicht.
00:39:24: Sie können alles machen, was sie wollen und das heißt ich dass sie alles machen müssen so wie in der Schule, dass sie halt in jedem Fach gute Noten haben müssen sondern wirklich konzentriert dich auf das was dir Spaß macht, was dir liegt wo du wirklich Zeit investieren möchtest und der Rest ist doch egal.
00:39:42: also die meisten Menschen brauchen wirklich nur Mathematik aus der Grundschule Leute die mehr brauchen die arbeiten in einem bestimmten Bereich.
00:39:53: Und wenn meine Kinder in dem bestimmten Bereich arbeiten wollen, wo man sich allgebraucht oder so, dann werden sie das lernen.
00:40:00: Weil ich sehe halt was auch immer Sie machen wollen.
00:40:04: Da sind immer Sachen, die Sie dazu lernen und Dinge, wo Sie dann okay, ich brauche das jetzt oder... Das passiert einfach dieses Lernen weil Sie es tun!
00:40:12: Weil Sie möchten dahin und da muss man das da lernen?
00:40:15: Okay, dann lerne ich das
00:40:16: jetzt.".
00:40:17: Und so wird das halt auch in der Zukunft sein, weil das ist Teil ihrer DNA.
00:40:23: Das DNA oder DNA ist oft deut.
00:40:24: Ich
00:40:26: mache
00:40:31: mir überhaupt keine Gedanken über deren Zukunft, weil ich sehe dass Lima mit acht Jahren schon einen Job hatte aber sie war selbstständig!
00:40:39: Sie waren nicht mal mehr angestellt und da sind so viele Dinge... Wo ich sehe die Leute, die jetzt so ganz normale Jobs haben.
00:40:46: Die arbeiten in einem Geschäft und bei der Post diese ganzen Jobs können alles meine Kinder machen!
00:40:56: Weil die Menschen, die diese Jobs machen, da brauchen sie die Schule nicht für.
00:41:00: Das haben die nicht nach Schule gelernt, sondern haben die gelernt, während sie den Job gemacht haben.
00:41:04: Und dann können meine Kinder auch, die würden genau das.
00:41:06: Die würden da stehen und Sachen verkaufen und da würden sie halt immer besser werden mit Rechnen und Menschen sprechen und vielleicht Marketing oder so.
00:41:13: aber man braucht die Schule nicht um diese kleinen Jobs zu machen.
00:41:18: Was auch immer meine Kinder machen ob es jetzt selbstständig werden oder irgendwo angestellt oder was auch immer sie machen wollen ist denen freigestellt.
00:41:27: Wie gesagt man weiß nicht was in Zukunft passiert wie die Zukunft aussieht Unternehmen, die das angestellt seien.
00:41:38: Aber was ich weiß, was alle Menschen brauchen oder was halt viel Potenzial gibt und egal was sie machen ist dieses dass sie also heißt das Critical Thinking, dass sie kritisch denken, dass Sie Probleme lösen können, dass sich kreativ denken können.
00:42:04: Also tausend Jahre mehr jetzt gerade lernen als die Kinder, die zur Schule gehen.
00:42:10: Weil also für mich ist Schule komplette Zeitverschwendung.
00:42:14: wie gesagt der einzige Grund wäre portugiesisch lernen.
00:42:18: das wär wirklich da wäre.
00:42:19: es wäre dann was ich drei vier Stunden am Tag in die Schule zu gehen will ich dahin zu setzen und einfach nur zuzuhören.
00:42:25: ein paar Freunde machen Anfang mit denen zu sprechen.
00:42:28: Der Rest reine Zeitverschwendung, weil niemand auf der ganzen Welt würde so aus dem Inneren heraus genau diesen Lehrplan den die Schule vorgibt machen oder befolgen.
00:42:44: Das machen sie nur, weil Sie müssen nicht, weil sie wollen und wer...
00:42:49: Ich bin da zwischendurch noch, ich komme ja da so ganz anders irgendwie in die ganze Geschichte rein und lebe halt immer noch in Deutschland.
00:42:56: Meine Kinder gehen immer noch ins Schule aber es wird immer deutlicher welche mehr man sich damit beschäftigt.
00:43:01: wie recht du hast also vor allem was das für eine gigantische Zeitverschwendung ist.
00:43:06: Also ich meine auch was auch immer sie da vielleicht lernen sich irgendwo zu sozialisieren.
00:43:13: Das was Sie auch lernen ist sowas wie sich anzupassen und irgendwie im System zu passen Und so, das muss man ihnen ja alles... also wir tut das zumindest so gut.
00:43:22: Wir können irgendwie wieder austreiben!
00:43:26: Also da arbeitet man aber auch ein bisschen gegen Windmühlen stelle ich irgendwie zum Teil fest.
00:43:32: Ich bin gerade gestern oder vorgestern irgendwo gefragt worden, wenn nicht alles das was ich heute wüsste anders machen?
00:43:39: Wenn ich früher gewusst hätte, was würde ich dann anders machen?
00:43:42: und den Weg, den du da grade beschreibst Hätte ich gern früher gewusst, jetzt lohnt sich's schon fast nicht mehr.
00:43:50: Ja krass!
00:43:51: Und ich glaube nämlich auch gerade heutzutage mit den Zeiten von KI und was jetzt so alles kommt dieses ganze System ist ja ehefällig hinfälligt.
00:44:01: also nur alles was du da lernst an Wissen in dich reinstopft wird dir nicht mehr weiterhelfen, wenn ihr dann fehlt eben genau diese Fähigkeiten die du gerade gesagt hast.
00:44:10: Kritisches Denken, Lösungsorientiert denken noch für sich selber sorgen können selbstverantwortlich.
00:44:16: also echt krass!
00:44:17: Vielen vielen Dank für diese tiefen Einblicke.
00:44:21: Jetzt habt ihr ja sozusagen dann, ich weiß gar nicht wer von euch oder du die Idee gehabt.
00:44:27: So jetzt lebe ich hier mit meinen Kindern irgendwie alleine.
00:44:31: und wie ist denn da so Community entstanden?
00:44:34: Gibt es das?
00:44:35: beziehungsweise Wie war der Weg hin zu dieser Idee von A Place To Be?
00:44:41: Ja also alleine war's nie.
00:44:43: wir haben immer Freunde gehabt Und man braucht auch wirklich nicht immer dreißig Kinder um sich herum weiß ich nicht, wie viele Leute da bei der Arbeit sind oder so.
00:44:54: Das braucht man wirklich nicht.
00:44:56: und deswegen wir waren nie alleine und wir haben auch die Zeit immer genossen als wir mal nur unter der Familie waren ein paar Tage oder eine Woche oder so und dann wieder mehr mit Menschen.
00:45:07: Also viele Leute stellen sich das so einsam vor aber es ist überhaupt nicht.
00:45:14: und auch dieses Sozialisieren was du sagst in der Schule das möchte ich gar nicht was meine Kinder da lernen von den anderen Kindern.
00:45:21: Da setze ich sogar jetzt starke Grenzen mit, mit Kindern der Kinder die frei lernen und frei leben da setzt sich ganz viele Grenzen weil ich halt nicht möchte dass sie von Social Media oder Kinder die an Social Media sind zu doll beeinflusst werden.
00:45:37: okay
00:45:38: Und ja als Lima Fünffa war es dann schon habe ich gemerkt hatten wir weniger Freunde zur Verfügung, weil die halt alle schon im Kindergarten oder Schule waren.
00:45:51: Und dann war das ... Ja als wir hergezogen waren.
00:45:55: Als wir hier zwei Monate verbracht haben, da habe ich schon diesen Gedanken gehabt Das wäre doch schön wenn wir so einen grundstück halten mit unserem Haus und dann noch zwei andere Häuschen wo dann Familien, World Schoolers einfach Familien, die frei lernen und Reisen mal kommen und gehen würden habe ich das immer so weiter gedacht, ja aber dann haben sie ja keine Freunde die immer da sind.
00:46:19: Dann lieber ein bisschen größer!
00:46:21: Dann lieber in paar Häuser mehr und einfach ein paar richtig gute Freunde, die nebenan wohnen, so wie ich das hatte.
00:46:28: Meine Kindheit war toll abgesehen von der Schule.
00:46:32: Nach der Schule, also Kindergartenzeiten habe ich total genossen.
00:46:35: Das waren drei vier Stunden auf der Wiese ob wir Baum klettern mit meinen guten Freunden die auch bei mir eine Straße gelebt haben.
00:46:42: und nach der Schule habe ich dann auch immer draußen gespielt in Nachbarschaft gelebt, wo in jedem Haus Kinder waren.
00:46:52: Und wie gesagt ich habe nie mit allen gespielt und immer mit meinen drei Jungs die da lebten und mega
00:46:57: viel Spaß gemacht.
00:46:58: Hattest du auch so drei Junks?
00:46:59: Das ist ja lustig, die hatte ich auch!
00:47:02: Ja
00:47:03: das war ein Bernie, Jan und Claudio.
00:47:07: Ja bei mir waren es Toni, Björn und Achim.
00:47:13: Schön groß, falls hier gerade jemand davon zu hat.
00:47:16: Die schickt ihn dazu und Batzti, der hat aber nicht, da geht es um ein bester Freund, aber er hat ein bisschen weiter weggelebt.
00:47:23: Aber wir waren zum
00:47:23: Kindergarten in der Schule und genießen auch.
00:47:26: Ja das wollte ich für meine Kinder, habe ich halt gedacht Nachbarschaft mit vielen Kindern, aber keine Schule also dass keiner von denen die Schule geht weil wenn sie dann in die
00:47:35: Schule gehen von meinen Kindern wieder
00:47:37: keine Freunde.
00:47:39: Das war so der erste Gedanke.
00:47:40: Ich habe das mal so Rob erzählen, wieder so ja Ja verrückt toll schön aber ähnlich passieren Und dann also hergezogen waren.
00:47:50: ich konnte nicht aufhören darüber nachzudenken und ich wusste wir wollen hier bleibt man.
00:47:53: mir gab sowas nicht und ich wollte jetzt nicht irgendwie durch die weltgeschichte reisen und sowas finden.
00:47:58: Deswegen hab ich dann ja ich habe öfter mit Robert gesprochen oder jedes Mal Ja, nee.
00:48:05: Auf keinen Fall.
00:48:06: Viel zu großes Projekt und nein!
00:48:10: Und dann irgendwann... Ich hatte noch fünfhundert Euro auf meinem eigenen Konto und da war ich online – ich weiß ja auch nicht mehr wo – und dann habe ich gesehen dass so ein Mann so einen Online-Kurs verkauft hat für fünfhundert Euro wie man so eine, ich glaube so Off Grid Village aufbaut Okay.
00:48:28: Und dann, als die Kinder abends im Bett waren habe ich mich dann so ein, zwei Stunden hingesetzt und Research gemacht in den Kurs durchgegangen und dann hab' ich angefangen... hab' Ich den Entschluss gefasst, ich mach das jetzt!
00:48:38: Und ich hab Rob nichts davon gesagt.
00:48:40: und irgendwann hat er dann gesagt halt abends was machst du da eigentlich immer abends?
00:48:45: Und habe ich ihm gesagt, ich mache das jetzt, ich werde dieses Dörfchen aufbauen wo wir dann mit anderen Leuten lebendieren mit Familien, deren Kinder nicht zur Schule gehen.
00:48:55: Damals habe ich sie noch an Skulin genannt aber ich bin jetzt davon weggegangen diese Labels zu benutzen.
00:49:04: Ich sage nicht mehr wir sind Bitcoiner oder wir sind An-Skuler oder was auch immer.
00:49:09: Ich sag einfach unsere Kinder gehen nicht zur Schule und ja... Wir lieben Bitcoin und haben es aber das hab' ich halt gemerkt dass führt so zu einer Distanz und Separation Zwischenmenschen weil ich bin das und du vielleicht nicht.
00:49:25: oder Bitcoin ein Bitcoin sein ist so eine lange Liste von Dingen die man.
00:49:31: Sein muss sondern kein ganz oder richtiger.
00:49:34: und wer sagt halt muss mal neunzehnt dieser Liste.
00:49:39: Verkörpern oder reichen da drei Dinge und es ist halt so.
00:49:43: ja deswegen habe ich damals gesagt anschooling neighborhood anschooling Nachbarschaften in Dorf aber mittlerweile Ja, einfach frei von diesen Labels.
00:49:56: Und irgendwann als Rob gesehen hat, dass ich nicht locker lasse, dass sich da wirklich jeden Abend dran arbeite und gesagt okay du hast meine Unterstützung.
00:50:04: Aha cool!
00:50:05: War es aber eher so eine ... ja ... Enterstützung?
00:50:10: Ich hab ihm Fragen gestellt oder jedes Mal als dann ein Problem auftauchte, hat er man so dagegen geredet und ja siehst Du doch genommen, um dann das was daraus zu machen.
00:50:24: Okay, dass ich das Problem lösen kann einfach.
00:50:26: Neues Problem?
00:50:27: Ich werde es lösen und so ging's halt wirklich ziemlich lange bis Rob dann wirklich hundert Prozent dahinter standen gesehen hat.
00:50:35: Ich mache das und man kann wirklich dann einfach ein Problem nach dem anderen lösen.
00:50:39: Und ja jetzt mittlerweile ist er vollkommen mit involviert und hilft auch wenn was gemacht werden muss.
00:50:49: Ja das war Die Idee ist dann einfach immer größer geworden, weil wenn man einmal anfängt zu träumen.
00:50:55: Dann wird das immer größere und immer größter.
00:50:58: Und die Sache ist dass wir dann... Ich habe da ein paar Familien so aufgenommen ohne Geld, ohne irgendwas, weil es war immer noch einfach nur eine Ideenkonzept.
00:51:07: Wer möchte sowas?
00:51:08: Lass uns das zusammen machen.
00:51:10: Wie machen wir das?
00:51:12: Und dann haben wir halt miteinander gesprochen alle zusammen.
00:51:16: Jedes Mal als irgendeine Bitcoin-Familie auf die Insel kam, wurde sie uns vorgestellt.
00:51:21: Und durch neunzehnt Prozent der Leute haben die Idee geliebt und Daniel Prince kam auch ein paar mal.
00:51:26: und dann haben wir da Wohnzimmer gesessen und war Schulsystem gelestert... Ja, und wie toll doch diese Idee ist.
00:51:38: Und einfach dieses ja da kann man das machen und das machen, Tiere und Anpflanzen und so Lernbereiche.
00:51:45: aber dann ich möchte ja nicht dieses Kinderlernen.
00:51:47: da und da lebt man und Kinder lernen alles zusammen wie in einem alten Dorf wie früher.
00:51:55: Kinder gehen einfach hin wo sie wollen die spielen, die machen ihre Projekte Ich auch in den kreativen Bereich und da was ich nenne Handwerklern, was auch immer jeder darf machen, was er möchte für alle dieselben Richter.
00:52:09: Und dann haben wir vor zwei fast zweieinhalb Jahren waren wir auf der Bitkonadantiskonferenz hier auf Madeira hatten wir ein Stand und hatten diesen tollen Slogan Race Fiat Proof Kids.
00:52:23: Das hat mir eine Freundin von mir dabei geholfen, das war ein richtig toller Slogan.
00:52:27: der Stand war immer ganz voll und wir haben mit vielen Leuten gesprochen und es witziger war dass da auch Leute waren.
00:52:33: die haben halt ganz viele Fragen gestellt um einen Mann weiter und ja und wie.
00:52:37: das ist eine tolle Idee.
00:52:38: und wie schön.
00:52:40: wirklich zwanzig Minuten unterhalten so ganz leidenschaftlich.
00:52:44: und dann habe ich frage ich Ja wie viele Kinder hast du denn?
00:52:47: Ich hab noch keine Kinder.
00:52:49: Ich habe nicht mal meine Frau!
00:52:51: Echt so ein paar von denen, also ich hab halt gesehen wie Leute... So eine Kindheit hätte ich auch gerne gehabt und das möchte ich halt bei den Kindern bieten, so ne Kindheit die ich hatte aber tausendmal besser.
00:53:04: Und das ist einfach das was wir dann auf dem Land machen werden Wie wir dort leben werden.
00:53:13: Das, so wie wir jetzt leben nur auf einer viel größeren Skala mit viel mehr tollen intelligenten, netten Leuten die mehr oder weniger auf derselben Wellending sind.
00:53:27: Weil man kann halt nicht diese ganze Liste abticken.
00:53:30: Ich bin das und das und ich mach das so und so.
00:53:34: Es geht halt dieses Leben und Leben lassen.
00:53:38: Das ist das einzige was... Ich glaube, dass ist das was dies zum Erfolg bringen wird.
00:53:45: Weil man sieht halt, dass Leute so eine Community schaffen aber dann immer mit so einem Leid fahren du musst das und das machen.
00:53:54: Und so was werden wir halt nicht.
00:53:57: Nee, mit Muss ist ja schon... müssen wir ja schon wieder raus.
00:54:02: Ja, verstehe!
00:54:03: Okay das heißt ihr habt dann vor zwei Jahren auf der Bitcoin Konferenz drüber gesprochen.
00:54:09: jetzt sind nochmal zwei Jahre vergangen.
00:54:11: wie weit ist denn das Projekt jetzt so aktuell?
00:54:14: Was damals passiert ist auch der Bitcoin-Konferenz.
00:54:16: da ist Rahim Tagisar die gerne auf uns zugekommen und hat gesagt ich möchte investieren weil er hatte genau dasselbe Idee und hatte schon in Kroatien Land gekauft.
00:54:26: Und sag mal kurz für alle, die nicht kennen wer das genau ist und warum es irgendwie nicht so ganz unbedeutend ist was er sich damit reingewischt hat.
00:54:35: Ja er ist aus der österreichischen Schule und ist Physiker und Autor auch in Langzeit Bitcoiner und er hat im Grunde dieselbe Vision.
00:54:50: Und ich glaube, er mochte auch den Slogan und dass wir halt schon so viele Familien waren.
00:54:56: Und fast alle von diesen Familien sind dann Teilhaber bei seinem Projekt geworden.
00:55:01: Und jetzt ist Place To Be eine seiner Locations, seine Dörfer.
00:55:08: des Erste wurde schon in Kroatien gebaut.
00:55:11: Da waren wir jetzt auch zwei Monate, also sechs, sieben Wochen im Mai mit ganz vielen anderen Familien und das war super schön, weil da konnten wir wirklich mal erleben wie es ist in dieser Community zu leben.
00:55:24: Jeder in seinem Haus um die Kinder frei und dann mal hier im Spielplatz zusammen fangen spielen oder verstecken spielen und all dies.
00:55:34: aber wie gesagt dann jeder in seiner Privatsphäre ist nicht so dass sich drei Familien einer Jurte leben werden und alle mitten beim Morgen zusammen Yoga machen weil sie veganen Shake trinken oder so, da macht jeder was er möchte und wie er möchte.
00:55:50: Und mit wem?
00:55:52: Das ist das Schöne dran.
00:55:55: Trotzdem gibt's ja wahrscheinlich nicht um die Willen rum irgendwie einen Garten mit einem Zaun außen rum sondern es ist schon irgendwie alles.
00:56:02: dann...
00:56:03: Ja nein wenn jemand ein Zaun bauen möchte kann er den dahin bauen, weil vielleicht ein Hund oder eine Katze hat oder so oder hält sich von der Meerschweinchen.
00:56:10: Aber sonst, jeder kriegt da sein Haus und das sind einfach Häuser in Natur.
00:56:14: Wir haben letztes Jahr im August über Rahims Gesellschaft – also nicht Gesellschaftsorganisation – das Stück Land gekauft im Osten von Madeira.
00:56:26: Das sind fünfhundertzwanzigtausend Quadratmeter Wald- und Berge aber wir haben schon zweihundertsechzigtausends Quadratmetern Terrassen dort die wir alle nutzen werden, um achtundvierzig Häuser hinzustellen.
00:56:41: Und... Achtundvierzig?
00:56:42: Ach
00:56:43: Gott!
00:56:44: Also das hatte ich ja noch gar nicht mehr gekriegt.
00:56:45: Acht und vierzig Häuser.
00:56:48: Wie
00:56:48: viele sind es in Kroatien?
00:56:52: In Israel?
00:56:52: Vierundzwanzig.
00:56:53: Vierunzwanziger.
00:56:54: Ja.
00:56:54: Das ist ja nochmal doppelt so groß dann fast.
00:56:57: Wir werden halt einen riesen Community-Center haben mit Sparer, Indorpool ... Restaurant mit Co-Working Space und Gym.
00:57:07: Und wir wollen Pferde, Kühe und Hühner ziehen alles was dazugehört.
00:57:14: Wir werden auch zehn kleinere Community Spaces haben Also eine vielleicht mit Musikinstrumenten als andere.
00:57:23: Wir werden einen Woodworking Shed haben.
00:57:27: Hundertzwanzig Quadratmeter groß.
00:57:30: Und ja, in den anderen kleineren Bereichen können wir daraus machen was wir wollen.
00:57:34: Wir sehen halt für die eins wo sich IT-Bereich oder irgendwas wissenschaftliche Experimente machen.
00:57:41: Eine Bücherei und vielleicht etwas zum Nähen und Töpfern und Malen so ein Bereich einfach das Kreative ein...wir werden noch so eine Art Retreat Center haben, so einen schönen Bereich wo man dann also ich würde da gerne Gigi zu machen und Yoga und Leute können da ihre Yoga Retreats tut jetzt du Seminare oder was auch immer für Seminaranbieten.
00:58:03: Tanzen, das mache ich gerne und ja einfach so wie ich jetzt lebe nur dort mit mehr Möglichkeiten um mit mehr Leuten.
00:58:11: aber Leute die mir jetzt schon total ans Herz gewachsen sind.
00:58:14: Ich kenne sehr viele von den Teilhabern oder Anteilhabern die es schon eingestiegen sind.
00:58:21: Wir bauen hier im Grunde jetzt, wo wir jetzt leben.
00:58:23: Eine klitzekleine Nachbarschaft bis wir dann rüberziehen wenn das fertig ist.
00:58:29: Das haben wir heute den Morgen.
00:58:31: Sollten wir von der Behörde hören und ob das Design was wir eingereicht haben vor drei Monaten akzeptiert wird.
00:58:40: Oh wie aufregend!
00:58:41: Ja
00:58:42: Augenemigung aber dann muss erst noch der Civil Engineer sein Design einreichen für die Infrastruktur und dann haben wir wieder drei Monate zum Antworten ja oder nein.
00:58:53: Also sollte den sollte nichts im Gegenstehen, hoffentlich können wir Anfang nächsten Jahres anfangen zu bauen.
00:58:59: Wir planen jetzt mal zwei Jahre noch hier zu sein bis wir hinziehen können.
00:59:03: aber was wir machen ist wir nutzen das Land um da Barbecues zu machen mit Freunden.
00:59:09: ich hole Säcke voll mit Erde vor unseren Garten.
00:59:12: Ich hol mir eine riesen Baumstämme, woraus ich Katzen, Kratzbäume bauen
00:59:15: möchte.".
00:59:16: Das ist so.
00:59:17: die Kleine, die hat mich gefragt, können wir das zusammen machen und sie verkaufen?
00:59:20: Und kriege ich dann Geld?
00:59:21: Das wieder so ne Business-Idee, die wird zusammenarmt!
00:59:25: Wir haben ein Feigenbaum hier.
00:59:26: da kletter' ich hoch und hole die Feigen... Feigen auf Strich und der Sachtbau auch die Kleine.
00:59:33: Kann ich dir helfen?
00:59:34: Und wir verkaufen das,
00:59:36: weil es inzwischen kapiert wie der Hase läuft.
00:59:42: Ich freue mich.
00:59:42: Ich mache halt wirklich nur das, worauf ich Lust habe.
00:59:46: Das Witzige ist halt zurzeit sehr ... Ich möchte zu Hause sein.
00:59:53: mal tanzen, den Haushalt machen, im Garten arbeiten.
00:59:58: Wir haben jetzt drei Katzen Einhunden mehr Schweine hier und wir wollen uns noch Hühner anlegen.
01:00:03: Also wie gesagt das ist so was wir dort machen werden bei Place to be nur in wirklich großen sehr großen Sinne.
01:00:10: Und du sagst, ihr baut jetzt schon irgendwie eine kleine Nachbarschaft auf.
01:00:15: Wie muss ich mir das vorstellen?
01:00:16: Also habt ihr ein einzeliegendes Haus oder wie geht's?
01:00:19: Ja wir haben ein einziliegendes Haus und Freunde leben in unserer Nachbarschaft.
01:00:23: Die mieten auch alle.
01:00:25: Das sind nicht alle Anteilhaber aber jetzt kommen Ende des Monats zwei Familien die Anteilhauber sind, die hier dann auch hinziehen werden an unsere Gegend.
01:00:34: Alles fußläufig erreichbar!
01:00:37: Und dann sagen wir noch zwei andere Familien, wo wir zu Fuß hingehen können.
01:00:41: Deine Kinder gehen auch nicht zur Schule.
01:00:43: Wir sind so in derselben Community.
01:00:45: hier machen Dinge zusammen.
01:00:47: und ja was ich die Kinder wollten gestern fangen Kuchen machen werden keine Eier.
01:00:51: Dann sind die beiden rüber und haben halt zwar ergeholt das finde ich halt schön dieses Ja, und meine Kinder haben schon auch kein Handy.
01:00:58: Die müssen dann da hingehen oder ich geh einfach hoch und hole die ab und bringe noch eine Tüte Feigen vorbei auf Strich.
01:01:06: Dieses Leben finde ich so toll!
01:01:08: Und so wird es halt dann auch dort sein.
01:01:11: Noch mal besser.
01:01:13: Besser, weil es noch mehr Familien dann sind?
01:01:16: Oder was ist so?
01:01:17: das, was du dir jetzt noch als... also weil ich meine, es klingt ja absolut paradiesisch irgendwie und persönlich hätte jetzt das Gefühl, ich brauche jetzt nicht fünfzig Familien mehr für
01:01:25: diesen... Nee man braucht es auch nicht.
01:01:27: aber es gibt halt richtig tolle Menschen auf dieser Welt!
01:01:32: Und nicht alle leben hier.
01:01:34: Es gibt halt ein paar in Deutschland, einen paar in England, ganz woanders Paar die Reisen und ganz viele von diesen Familien werden dort leben und auch nicht das ganze Jahr über aber mal sechs Monate mal drei Monate.
01:01:47: Aber ich möchte dass meine Kinder halt so herzensguten intelligenten menschen umgeben sind wo ich weiß die werden denen jetzt nicht irgendwie sagen komm ich bring dir mal was bei weil du bist dumm, weil du gehst nicht zur schule.
01:02:02: Weil sowas passiert manchmal.
01:02:05: Nein das nicht.
01:02:06: aber so ist dass ach du gehest nicht zu schule ja und dann kommt irgendeine lektion.
01:02:11: denn wollen die den irgendwas beibringt Und das weiß ich würde es da nicht geben dann wird's einfach nur um diese Verbundenheit gehen, das ist die Basis von allem.
01:02:23: Wenn meine Kinder dann zu meiner Freundin rübergehen weil sie haben da einen Spielkameraden... Dann weiß ich, die Mutter wird sich um die kümmern wie ihre eigenen Kinder und einfach dieses liebevolle Umgebung und Leuten, die das nicht nur respektieren sondern wirklich auch hoch ansehen, dass diese Kinder frei aufwachsen.
01:02:46: Und ich bin echt froh, richtig glücklich und dankbar, dass wir halt so viele Familien haben uns herum mit denen wir so viel gemeinsam haben.
01:02:56: vor allem jetzt einmal was freilernen spielen ist eine Sache.
01:03:01: aber das zum Beispiel mit den Handys und Social Media.
01:03:04: da gibt es ein paar da die sind elf Jahre alt.
01:03:09: die einer ist komplett Addicted, die legt es so gut wie nie aus der Hand.
01:03:16: Nicht auf den Tisch nicht in die Tasche immer in der Hand und wenn mal zwei Minuten nichts los ist dann wird da gleich bei TikTok geschaut.
01:03:22: Die andere hat ihr Handy auch elf Jahre alt aber sie macht das super.
01:03:27: Sie benutzt das Foto machen Freunden schreiben Wenn dann bei YouTube um irgendwelchen Tutorials machen oder so.
01:03:35: Aber ich sehe trotzdem dass wenn ihr dann langweilig ist Dann hört sich das dann geht sie.
01:03:39: daran möchte ich halt nicht für meine Kenne.
01:03:42: Ich möchte, dass sie ihre ganze Kindheit, diese Freiheit in sich tragen und es gibt keine Freiheit in Sucht oder es ist keine Sucht wenn man mal aufs Handy geht, wenn einem langweilig ist.
01:03:59: Aber selbst das werden meine Kinder ihre ganze Kindheit überhaben, dass sie wissen es ist okay, wenn ein Langweilich ist, es ist ok nichts zu tun.
01:04:07: ich brauche kein Handy oder irgendwas anderes und das ist mir wichtig und ich werde das so lange genau schieben wie's geht.
01:04:13: und da habe ich halt ein paar Familien mit denen wir sehr gut befreundet sind die genauso denken weil wir sehen wie unsere Kinder zusammen, wie die spielen Diese Fantasien, die sind dann... Wie heißt das denn?
01:04:30: Die Schauspielern dann und nehmen das auf.
01:04:32: Und machen da ihre Videos.
01:04:33: Dann haben sie den Skript fürs nächste.
01:04:36: Ich bin auch manchmal dabei oder irgendein anderer Erwachsener.
01:04:40: Dann tanzen wir zusammen.
01:04:42: Ich mache Choreografie und das machen wir zusammen einfach diese, dass es von innen kommt!
01:04:50: auch das Tanzen, dass wir das selber gestalten.
01:04:53: Dass wir nicht nur konsumieren sondern dass wir auch gestalten und kreieren weil... Wir können!
01:05:01: Und wir brauchen es nicht.
01:05:02: Wir können da mal ein Film gucken, wir können mal bei Social Media sein, wir kann mal ein Tutorial leben um irgendwas rauszufinden, um was zu lernen.
01:05:10: aber ansonsten mit den Kratzbäumen zum Beispiel.
01:05:13: Ich habe mir jetzt einfach Baumstimme geholt und eine Holzplatte.
01:05:16: Und ich werde es einfach mal ausprobieren, wenn ich wirklich weiterkomme, gucke ich mal bei YouTube ein Tutorial an.
01:05:22: Das ist halt das was ich meinen Kindern auch so mitgeben möchte dass sie diese Technologie benutzen Wenn es wirklich notwendig ist, aber wir lassen uns nicht benutzen.
01:05:34: Wir lassen uns da reinziehen und ein anderes Video unter Werbung und lass uns das kaufen und lasst uns das runterladen.
01:05:43: Lass uns diesen Trend folgen sondern so geht ihr machen unser eigenes Ding.
01:05:45: Wir haben genug Ideen und die kommen von uns Und natürlich kann man sich mal was abschauen und vor anderen lernen.
01:05:52: Aber es reicht wirklich dieses friedliche Leben mit ein paar Freunden Mit ganz wenig
01:06:04: Und dafür brauchst du aber halt, also ist jetzt meine These auch so eine ruhige entspannte Energieumgebung wie das noch was Du geschildert hast auf Madeira und halt irgendwie auch diese Möglichkeit so frei zu sein.
01:06:16: Weil sobald Du sie in die Schule schickst, wirst Du diesem Thema eigentlich nicht wirklich dann noch widerstehen können?
01:06:24: Du hast gerade gesagt, dass fand ich jetzt ganz spannend ihre ganze Kindheit.
01:06:29: Irgendwie hast du dann Gedanken im Kopf, wie lange du Kindheit definierst.
01:06:33: Also wenn die jetzt mit zwölf oder dreizehn wo sie ja so gerade Mädels irgendwie spätestens in die Pubertät kommen und sagen Mama aber ich will jetzt ein Handy und will das irgendwie anders benutzen und es kommt ganz intrinsisch von ihr dann.
01:06:46: So wie würdest du damit umgehen?
01:06:49: Das muss ich dann sehen, das sage ich eh nicht auch.
01:06:51: Ich werde jetzt nicht entscheiden, dass du mit zwölf oder fünfzehn Handy bekommst.
01:06:55: Wenn ich sehe, dass so weit bist und dich da nicht komplett verlierst... Natürlich passiert mir auch jetzt seltener aber in meinen Zwanzigern habe ich ganz viele Filme und Serien geguckt und Facebook und bis sich halt nach vielen Jahren gesehen habe, oh ich hab keine Lust mehr da drauf.
01:07:16: Das bringt mir nichts und es ist auch nicht gut für
01:07:18: mich.".
01:07:19: Das werden die sicher auch mal durchlaufen aber ich will ihnen einfach so viele Jahre in Freiheit geben.
01:07:27: natürlich manche würden jetzt gegenargumentieren aber das ist ja keine Freiheit wenn du denen das verbietest.
01:07:31: Aber die Sache ist wenn ich den komplett dieses Ding gebe was dazu gemacht Ja, süchtig reinzumachen.
01:07:45: Dann sehe ich da keine Freiheit drin.
01:07:48: und es gibt ja auch keinen Leitfaden wo man sagt alle Familie müssen das so machen weil manchen funktioniert bei manchen Kindern bei anderen nicht.
01:07:56: Ich denke das wichtigste ist dass man diese Verbundenheit hat Dass die sich halt geliebt fühlen.
01:08:01: und Weil Da habe ich halt auch viel drüber gelesen wenn ein Mensch in Kindheit Traumata erfährt und das kann einfach wirklich sein, dass es als Baby da liegen gelassen wurde.
01:08:15: Wenn man geschrien hat oder zu oft angeschrien oder zuoft irgendwas.
01:08:21: Das sind so kleine Verletzungen die das Kind mit sich trägt und das führt dazu, dass sie sich nicht vollkommen fühlen und dann nach etwas suchen was sich gut anfühlt.
01:08:32: und dafür ist das Handy halt optimal.
01:08:36: Es sind nicht nur Handy, es sind so viele andere.
01:08:38: Es kann essen, kann Alkohol, Zigaretten... Es gibt so viel Leute was sich Leute also sucht Mittel aussuchen.
01:08:45: aber ich denke je mehr sich dieser Mensch geliebt fühlt ist so weniger besteht die Chance dass er halt süchtig wird nach irgendwas.
01:08:53: Ich glaube das haben wir ganz gut gemacht.
01:08:54: Aber ich sehe noch nicht, ich möchte dir noch keinen Handys geben vielleicht mit zwölf aber ich muss es halt sehen.
01:09:01: Das sage ich denen auch.
01:09:02: Die fragen mich mal wann kriegen mein Handy?
01:09:04: Keine Ahnung, wenn ich sehe dass du bereit dafür bist.
01:09:08: Also der Wunsch ist schon auch da ist jetzt nicht so das irgendwie... also das finde ich halt faszinierend!
01:09:13: Jetzt haben sie das perfekte paradiesische Leben kriegen es trotzdem mit und irgendwie der Wunsch ist dann trotzdem da.
01:09:19: Ich find's auch unfassbar wie krass diese hingezogen sein zu Bildschirmen irgendwie ist generell.
01:09:28: Also verrückt Kleine Anmerkungen an der Stelle.
01:09:31: Ich habe hier auch schon mal ein schönes Interview geführt mit Petra, soll ich die Nachnamen gerade vergessen?
01:09:37: Aber ich verlinke das ja auch nochmal.
01:09:39: dann zum Thema Handy frei und das erklärt noch einmal sehr schön was du grade alles gesagt hast wie diese Algorithmen wirklich darauf angelegt sind irgendwie einfach nur such zu erzeugen.
01:09:50: so also darf man sich einfach auch mal bewusst machen und dann versuchen dass so wie ihr irgendwie möglichst lange hinauszuzögern.
01:09:59: Man wird es nicht mehr heutzutage ganz verhindern können, aber zumindest ein Bewusstsein im Umgang damit.
01:10:05: Und wie gesagt ich glaube halt dass wenn man jetzt so eine Community hat, ne?
01:10:09: So eine Umgebung viel draußen sein kann und das ist halt dann auch nochmal irgendwie einen ganz anderen Lebensumstand, wenn man das auch noch schöner besser irgendwie sicherlich gestalten kann.
01:10:21: Voll schön!
01:10:23: Das heißt wir sind denn jetzt so ein bisschen diese Planungen.
01:10:26: du hast gesagt in zwei Jahren wollt ihr da hinziehen Das ist
01:10:29: sobald es fertig ist.
01:10:30: Es könnte ein Jahr sein, weil wir achtundvierzig Häuser werden nicht alle nebeneinander stehen sondern wir werden mehrere kleine Siedlungen haben.
01:10:40: Ich gehe davon aus dass wir eine Siedlung zu Ende bauen vielleicht mit zehn Häusern und das Community Center Und dann wenn die Bauarbeiten woanders stattfinden kann man dort schon einziehen.
01:10:50: So stelle ich's mir vor Also es macht Sinn, ich weiß nicht ob es so laufen wird Aber in Kroatien hat es einen Jahr gedauert bis es fertig war Und das ist halt noch größer dieses Projekt.
01:11:01: Ja, aber wenn dann schon mal zehn Familien einziehen können... Aber es ist nicht nur für Familien jetzt!
01:11:06: Das ist wirklich für alle.
01:11:07: wir haben Leute ältere Ehepaare die haben schon erwachsene Kinder Wir haben junge Pärchen die haben noch keine Kinder oder wollen keine Kinder weiß ich nicht.
01:11:16: Wir haben Singles also wirklich alles dabei einfach Leute die so einen selbstbestimmten Leben Genießen wollen mit vielen Leuten drum herum, mit denen man schöne Zeit haben kann.
01:11:31: Jetzt eine Frage noch so zum Schluss!
01:11:33: Du hast ja zwischendurch jetzt auch von Bitcoin gesprochen.
01:11:36: was glaubst du hat Bitcoin?
01:11:38: mit diesem ganzen Lebensentwurf zu tun.
01:11:41: Vielleicht magst du ganz kurz irgendwie nur sagen, seit wann das überhaupt in deinem euren Leben irgendwie ist und inwiefern es eben dazu beiträgt.
01:11:49: vielleicht?
01:11:50: Vielleicht auch nicht!
01:11:51: Man, du scheint's ja schon immer irgendwie so solche Gedankengänge gehabt zu haben.
01:11:56: aber vielleicht hat ja Bitcoin auch noch irgendein Anteil daran dass ihr so freiheitlich auf die Freiheit besonnen denkt.
01:12:06: Ja, auf jeden Fall es hat schon einiges damit zu tun.
01:12:10: Es ist ein Teil von unserem Leben und wir kennen auch ganz viele andere Familien die Bitcoin haben.
01:12:18: Viele investieren ihr Bitcoin in unser Projekt.
01:12:22: Hauptsächlich jetzt Bitcoiner würde ich sagen.
01:12:23: aber das ist nicht nur für Bitcoiner.
01:12:25: Ich glaube mein Mann ist ungefähr im Jahr zwei Tausend siebzehntausend achtzehn darauf aufmerksam geworden.
01:12:30: da haben wir angefangen zu investieren und das war so eine witzige Parallele Co-Education Phase, wo ich habe Rob übers Anschooling Dinge beigebracht und er mir über Bitcoin.
01:12:47: Und so hab' ich halt mehr über Bitcoin gelernt und eher mehr über Anschoolen und wir haben so viele Parallelen gesehen.
01:12:53: Habe versuchen jetzt nicht so hundert Prozent in irgendwas zu halten... Stricke Regeln das ist nichts für uns mehr so.
01:13:02: Und hier macht Bitcoin Sinn und hier mache was anderes ja oder so genau wie in allen anderen Bereichen.
01:13:08: aber ich sehe halt so viele Parallelen auch mit diesem Proof of Work zum Beispiel dieses, was wir hier machen Ich bin hundertprozentig als Mutter engagiert und dass es halt dieser Proof Of Work den ich bei Bitcoin auch sehr steckt viel Arbeit hinter ist es nicht immer leicht, auf keinen Fall.
01:13:28: Jeden Tag gibt's irgendwelche kleinen Streitereien oder irgendwas was nicht so ganz glatt läuft natürlich.
01:13:35: aber ja ich glaube das ist so dass die größte Parallele vielleicht nicht die größt aber eine große Paralingle zwischen Bitcoin und unserem Lebensstil oder wie wir die Kinder erziehen.
01:13:54: Ja, wir versuchen auch nicht den Kindern irgendwas einzuindoktrinieren.
01:13:59: Sondern Bitcoin ist ein Teil von unserem Leben und da lernen die Stück für Stück.
01:14:04: Wir werden denen jetzt irgendwie Bücher geben darüber sondern ganz viele Freunde von uns reden einfach an und über Bitcoin Und die Kinder zahlen auch oft damit weil hier geht das ganz gut auf Madeira
01:14:18: Da brauchen sie aber dann ja schon irgendwie ein Handy dafür.
01:14:24: Wir teilen
01:14:25: da schon, wenn die irgendwas damit machen müssen oder wollen.
01:14:30: Ja wir verbieten es nicht komplett.
01:14:33: Wir haben iPad also einen Familien-Ipad und dann ist da Musik und mal ein Tanzvideo.
01:14:39: wo sitzt das?
01:14:39: nachher ins Tutorial?
01:14:41: Sie benutzen das schon Aber ich will einfach beibringen dass wir das benutzen und nicht davon benutzt werden.
01:14:48: Ja, das hast du auch gut erklärt.
01:14:52: Voll schön!
01:14:55: Ich glaube, wir haben einen super Rundumblick bekommen was ihr da macht wie ihr lebt.
01:15:00: Das klingt total wundervoll und inspirierend.
01:15:04: Ich überlege gerade die ganze Zeit.
01:15:05: du hast grad so gesagt.
01:15:06: natürlich ist nicht alles so schön und ich dachte eigentlich hätte das vorher irgendwo ins Gespräch gepasst.
01:15:12: aber sag doch mal damit dass irgendwie so.
01:15:14: jetzt weil du es angesprochen hast irgendwie ja was wäre was is denn das was du so siehst als größte Herausforderung wenn man so lebt
01:15:25: Der Verstand eigentlich.
01:15:26: Es sind unsere Glaubenssätze, unsere limitierten Glauben-Sätze die wir gelernt haben als Kinder.
01:15:35: das ist wirklich in jeder Lebensphase und im Lebenbereich Das sind alles nur Glaubessätze Die einen Weg stehen Egal ob es jetzt so ein freies Leben ist oder Kinder in der Schule Wenn man da sich von diesen Ängsten befreien kann, den in die Augen blickt und ja erst mal sich deren dem bewusst wird der Angst dann ja dem Augeschauten loslassen kann.
01:16:10: Dann ist das Leben einfacher.
01:16:13: finde ich total schön, weil ich habe ja fünf Jahre lang was genau weißt einen anderen Podcast gemacht Happy Little Souls wo es halt wirklich als Kernthema eigentlich genommen dieses Thema gegen Glaubenssätze und was wir als Eltern halt und Mütter vor allen Dingen.
01:16:26: Es hat hauptsächlich Mütte angesprochen wie sehr uns die eben in unserem Familienalltag prägen und wie sehr wir anfangen dürfen da mal hinzuschauen und die zu hinterfragen.
01:16:36: Und ich glaube nämlich gerade bei diesem ganzen Thema noch in diesem System sein Schulthema irgendwie Und so, da sind ja ... Ich find's auch schön dass du das grad mit den Ängsten noch erwähnt hast.
01:16:48: So die größten Ängste.
01:16:50: Was wird aus meinem Kind wenn es nicht in die Schule geht?
01:16:53: Wie?
01:16:54: vielleicht so jetzt zum Abschluss ne?
01:16:55: Wie wird man das los?
01:16:59: Oder wie erlebst Du das, wenn Du jetzt neue Familien da kennenlernst, die sich dafür interessieren und damit einsteigen?
01:17:04: Die haben ja wahrscheinlich alle ähnliche Fragen und Ängster und so.
01:17:07: Und wie begegnest Du denen?
01:17:11: Nimmst du das wahr, wie die sich dann entwickeln?
01:17:14: Ja also zum einen sind fast immer dieselben Fragen und das ist so.
01:17:19: Wie machen sie denn Freunde?
01:17:21: Wie werden die denn sozialisiert?
01:17:22: Wie lernen die denn?
01:17:24: Wie sieht denn deren Zukunft aus?
01:17:26: genau dass und da ist es immer... Die haben halt diese Ängste.
01:17:31: Die fragen das, weil die haben Angst dass sie nicht lesen und schreiben lernen.
01:17:34: Die haben Angst, dass die keine Freunde haben, dass sie komisch werden, dass keinen Job finden oder da halt kein Erfolg haben im Leben.
01:17:42: Und ich würde sagen, zu neun aus Prozent ist genau das Gegenteil der Fall!
01:17:49: Die haben eine viel bessere Sozialisierung, weil sie wirklich von klein auf meine Kinder mit... allen Altersklassen zu tun, harten und haben.
01:17:59: Weil sie die Zeit haben Leute kennenzulernen und mal in Ruhe da sitzen und nichts tun zusammen oder was spiegeln oder sich Sachen von Erwachsenen lernen aber einfach nur weil die Dinge zusammentun nicht, weil der Erwachsene denkt ich werde dem Kind das Wahl bringen.
01:18:15: Genau mit dem Lernen auch.
01:18:16: Das geht zwar nicht ganz so schnell manchmal wie in der Schule, manchmal schon oder schneller, Es sitzt dann und ich kann nicht von meinen Kindern sprechen, wie die jetzt mit zwanzig Jahren leben werden.
01:18:32: Aber es ist Erfahrung.
01:18:36: Es ist zum einen Hinterfragen und zum anderen Erfahrungen sammeln.
01:18:40: Es hilft ein bisschen wenn man die Erfahrung anderer liest oder hört.
01:18:45: aber was ich gelernt habe... Ich glaube das Beste, das Wichtigste was ich in den letzten paar Jahren gelernt habe ist dass man etwas nur wirklich tief im Inneren verstehen kann, wenn man es erlebt hat.
01:18:57: Man kann jemand erzählen wie man Fahrrad fährt oder wie man kann das lesen aber zu wissen wie es ist zu fahren und schwimmen egal was, man muss es tun!
01:19:10: Und so ist es mit allem.
01:19:11: Das heißt Menschen müssen ähm... also nicht müssen.
01:19:17: Es ist halt ganz vom Vorteil wenn man zum einen seine eigene Gedanken hinterfragen kann.
01:19:25: So oft wie nur geht auch das was andere sagen, hinterfragend und dann viel erfahren mit allen Sinn.
01:19:35: entweder mit einer Familie viel Zeit verbringen die so lebt da kann man das mal sehen.
01:19:42: aber wichtig ist natürlich dass man dann auch offen dafür ist dass man nicht mit seinen Glauben setzen irgendwie dann sagt Das hat der es aber falsch gemacht und das ist bestimmt, weil er nicht zur Schule geht.
01:19:52: Weißt du dann kommt man da in diesen... Es ist wichtig diese Kombination Erfahrung mit offenen Verstand alles hinterfragen was dein Verstand sage?
01:20:01: Weil wir sind nicht unser Verstand!
01:20:03: Das ist nur so ein Programm, was uns einprogrammiert wurde von Kind auf.
01:20:08: Das heißt nicht dass es die Wahrheit ist, sondern es ist nicht die Wahrkeit.
01:20:12: Die Wahrheit is hundertprozentig Wahrheit Und kein Glaubenssatz, das immer hundertprozentig war.
01:20:20: Das kann mal sein aber ist auf keinen Fall immer so.
01:20:26: und deswegen immer den eigenen Verstand hinterfragen drauf schauen was man fühlt was man denkt und dann ganz viel raus und erleben also dass wir ausprobieren denn auch wenn man die Kinder in der Schule hat vielleicht einmal eine Sache verändern in deren Leben, wo man dann sehen kann.
01:20:48: Okay ja das hat jetzt geklappt oder nicht?
01:20:51: Ich habe jetzt kein Beispiel und ich hab auch dieses Leben nicht.
01:21:01: Ich könnte jetzt beispiele gehen!
01:21:03: Ja einfach vielleicht mal eine Sache verändern weil das habe ich letztendlich auch so ein Hörbuch gehört.
01:21:09: durch Mathematik kann man etwas hervorsagen wenn Kugel wirft und dann kann man halt messen, wie schwer ist die Kugeln?
01:21:17: Wie weit ist das Ziel?
01:21:19: Wie sind die Wetterbedingungen?
01:21:21: Da kann man immer genau sagen.
01:21:23: Wenn das und dass und das immer gleich ist, dann wird die Kugal immer da eintreffen.
01:21:27: Wenn man eine Kleinigkeit verändert, dann verändert sich auch wo diese Kugels eintrifft.
01:21:32: Und wenn man eine Sache verändert, egal ob gedanklich oder physisch, dann würde man eine Veränderung sehen offen bleibt und seine Gedanken hinterfragt, da kann man auch mehr Möglichkeiten sehen.
01:21:46: Da kann man dann auch sehen dass die Kinder tatsächlich mal etwas lernen weil sie Spaß haben, weil sie es wollen, weil das ist gar nicht so schlecht, dass die Mal... da könnten wir jetzt auch wieder in die Handys gehen.
01:21:59: deswegen ich hatte eine Zeit lang auch mal gedacht ich schaffte ganz ab aber nein die können da auch verantwortlich mit umgehen und die können da auch viel von lernen.
01:22:10: Und die können mal einen Film gucken oder ein Tutorial, und danach wenden sie das an?
01:22:16: Dann sind die inspiriert worden und machen irgendwas hier in der richtigen Welt.
01:22:20: Also dieses Offensein ist glaube ich wichtig.
01:22:23: sich selbst hinterfragen.
01:22:24: Das ist das allerwichtigste!
01:22:27: Das machen wir halt mein Mann und ich tagtäglich...
01:22:31: sich hinterfragen, die Glaubenssätze hinterfangen.
01:22:33: Aber ich finde es auch toll wie du es gerade rausgearbeitet hast, wie wichtig ist es zu tun?
01:22:38: Irgendwas anderes zu machen als man's normalerweise macht damit irgendwie am Ende... Man sieht das kommt ein anderes Ergebnis aus und es muss nicht immer perfekt sein.
01:22:46: aber weißt Du so weil man es immer nur weiter macht Wie man es macht ist es halt auch nicht perfekt.
01:22:51: in dieser Welt ist nie irgendwas perfekte.
01:22:54: Ich glaube also ich habe immer gesagt dass geht ja darum für sich selber herausfindet, wie will ich es gerade haben?
01:23:02: Wie will ich stattdessen das so meine Zauberformel, die ich da immer gepredigt habe und dazu gehört halt auch wirklich zu tun.
01:23:10: Das hast du grade nochmal richtig, richtig toll!
01:23:12: erzählt.
01:23:13: Und ja, ich versuche auch hier im Podcast jetzt immer mehr solcher Beispiele in Gesprächen wie dir.
01:23:20: und jetzt euch noch ein anderes Gespräch gerade mit einer Freundin, die ein Jahr einfach mal auf Reisen gegangen ist mit ihren Kindern und sie aus der Schule genommen haben und ganz viel darüber erzählen wird, wie Sie mit Ihren eigenen Glaubenssätzen am Anfang zu kämpfen hatte und wie Sie es dann gelöst haben und wo Sie ein Jahr später stehen?
01:23:37: Das sind genau diese Dinge um das Jahr irgendwie am Ende geht!
01:23:43: Also wirklich sehr inspirierend, liebe Silvia.
01:23:46: Ich freue mich total, dass wir das hier aufgenommen haben und dass du uns da so mitgenommen hast!
01:23:51: Und es klingt wirklich... Ja also kann man das wirklich so machen?
01:23:58: gerne vorbeikommen und das mit erleben.
01:24:03: Genau, wollte ich gerade sagen, erzähl doch mal jetzt quasi Werbepause wie heißt das Projekt genau?
01:24:10: Wie kann man sich darüber besser noch informieren?
01:24:13: Wie findet man zu dir?
01:24:14: Wo hat man schon die Gelegenheit das mal ein bisschen reinzuschnuppern, wie ihr da lebt?
01:24:19: Genau, erzählt euch mal ein bißchen!
01:24:21: Ja, also meine Website ist aplace-to be.me.
01:24:26: Da kann man viel lesen – ich habe auch ein Blog und das sich all immer sage, man muss herkommen!
01:24:34: Man muss mal ein bisschen Zeit hier verbringen eine Woche oder zwei Wochen wenn es geht sogar länger dass man die Insel uns, die Community, das Land alles ein bisschen kennenlernt diese Erfahrung macht.
01:24:44: wie fühlt sich das an?
01:24:47: habe ich hier ein paar Leute, mit denen ich diese Verbundenheit spüre.
01:24:50: Weil darum geht es ja allen!
01:24:51: Die wollen alle sich verbunden fühlen und das kann man nicht durch so einen Podcast oder wenn man die einmal trifft... Man muss da schon ein bisschen Zeit mit Leuten in einer Umgebung verbringen um dann wirklich diese Entscheidung treffen zu können.
01:25:06: ist das was für mich?
01:25:07: Und wir haben halt viele Familien, die wirklich nur ein halbes Jahr, immer hier sind das andere halbe Jahr bei sich Zuhause mit der Resterfamilie also mit den Eltern und Großeltern und so andere werden ständig auf Reisen sein.
01:25:18: Das Schöne ist, dass wir halt mehrere Dörfer bauen werden unter Citadel Garden.
01:25:23: Das erste steht in Kroatien und das hier wird das zweite sein auf Madeira.
01:25:27: dann schauen wir jetzt in Afrika, in Lateinamerika und in Asien was wir da auch im Dorf hinstellen so dass Leute die Freiheit haben zu reisen aber immer unter Menschen sind die sie kennen mehr oder weniger auch der selben Wellen sind, diesen Leben und leben lassen Mindset haben.
01:25:50: Man kann mir immer Fragen stellen über meine Website, über meine E-Mail.
01:25:54: Das steht da auch drauf.
01:25:56: Ich bin nicht sehr viel bei Social Media.
01:25:58: Es macht mir keinen Spaß.
01:25:59: Was hat man rausgehört?
01:26:02: Ja ich bin eher so Mensch die gerne mit ihrem Händenkörper und so Dinge tut... Aber nicht jeder muss so sein.
01:26:12: Jeder wird seine Leute finden, weil da werden genug Leute sein.
01:26:16: und ich sage immer bei Place To Be wie auch hier man trifft sich irgendwo um irgendwas gemeinsam zu machen.
01:26:24: wir werden uns vielleicht sagen was Jiu-Jitsu Ich werde dahin gehen und dann wird er vielleicht ein fünfjähriges Kind und zehnjähriges und zwanzigjährige und sechzigjähriger werden da sein.
01:26:34: Und das ist das was wir in dem Moment gemeinsam haben gemeinsam tun, wo wir zusammen lernen.
01:26:40: Wo niemand über dem anderen steht.
01:26:42: alle haben die selben Sportklamotten an.
01:26:45: Das habe ich nämlich bei Jiu-Jitsu gelernt hier.
01:26:48: das sind so viele verschiedene Menschen, verschiedene Altersklassen, verschiedene Körpergrößen und Aussehen und Gewichte und andere haben viel Geld, andere weniger.
01:26:59: aber was wir gemeinsam machen ist Jiu Jitsu Und so wird es halt auch bei Place to be sein.
01:27:03: da kann man einfach dahin gehen worauf man Lust hat und andere werden dazustoßen.
01:27:09: Also, man würde sehr viel Verbundenheit spüren weil man muss halt nicht eine Sache gemeinsam haben sondern... Man muss nur eine Sache mit einer oder anderen Personen gemeinsam haben die man für sich halbe Stunde, eine Stunde ausübt Und dann geht man wieder seinen eigenen Weg oder macht irgendwas anderes.
01:27:29: Ja das ist a place to be.
01:27:31: Wow Das klingt echt fantastisch und ich habe auch schon während des Gesprächs beschlossen, dass ich mal mit meiner Family auf jeden Fall an derer komme.
01:27:40: Also hoffentlich mit der Family mal gucken ob wir das mal.
01:27:43: sonst komm' ich mal alleine um's mir anzuschauen.
01:27:46: Genau, wir verlinken auf jeden Fall sowohl deine Homepage als auch die du hast es immer so nebenbei erwähnt von Citadel Garden.
01:27:53: Das ist noch dieses große Projekt wo man dann als Teilhaber in diese ganze Geschichte involviert wird, wo man an verschiedenen Plätzen der Welt irgendwann mal leben können wird.
01:28:03: und genau das ist auf jeden fall hier in den Show Notes verdingt.
01:28:07: Und wie du hast ja auch gesagt wer noch weitere Fragen hat kann sich ja direkt an dich wenden.
01:28:12: sehr schön Zum Schluss habe ich immer zwei Fragen und die darfst du jetzt auch noch beantworten.
01:28:19: Und zwar ist die erste, für welche drei Dinge in deinem Leben bist du denn am Dankbarsten?
01:28:26: Ja, ich würde sagen das allererstes dass meine Eltern mir mitgegeben haben diesen Sinn für Freiheit den hab ich schon immer gespürt und gehabt all diese positiven Dinger die mir das jetzt so vereinfachen, dieses Leben zu leben und meinen Kindern das weiterzugeben.
01:28:45: Aber auf der anderen Seite auch da wo sie ja nicht so positive Dinge weitergegeben haben dass ich daran arbeiten kann und das für mich verbessere uns somit auch für meine Kinder verbessern kann.
01:28:59: Das ist das wofür ich sehr dankbar bin dieser freigeiste meine Eltern sehr ausgeprägt haben.
01:29:08: Dann bin ich dankbar für meine Familie, mein Mann.
01:29:12: Weil der ist immer... Für mich da ist wie der Stein in der Brandung aber nicht immer meiner Meinung ist oder auf meiner Seite.
01:29:26: Er ist für mich da, aber er sagt nicht einfach ja das war jetzt ganz schrecklich und du armes Kind sondern er sagt dann immer okay was ist da in dir drin?
01:29:38: Was musst du loslassen?
01:29:39: Was können wir
01:29:39: tun?".
01:29:40: Und dann, ich bin in seinem Büro.
01:29:41: Hier ist sein Whiteboard.
01:29:43: Dann sitzen wir hier und er macht das nämlich beruflich.
01:29:48: Da hilft er mir sehr viel und natürlich meine Kinder weil die zeigen mir als mein Spiegelbild das Wunderbare in mir aber auch das was sich noch zu bearbeiten habe.
01:30:01: da bin ich auch sehr dankbar für.
01:30:04: Und dann bin ich auch dankbar das dritte für dieses Bewusstsein, was ich habe.
01:30:09: Dass ich mich selber anschauen kann, was sich meine Gedanken meinen Verhalten ansehen kann weil nur so kann man das dann auch verändern oder etwas loslassen und Ich weiß nicht ob dass jeder Kann diese dieses bewusst sein hat.
01:30:28: und ich bin dankbar dass ich es habe Was jetzt auch immer einfacher dass mir leichter fällt, jeden Tag wirklich mich zu beobachten.
01:30:38: Meine Gedanken und wie ich mich verhalte.
01:30:42: Und alles im Grunde für meine Kinder damit die das diese Arbeit dann nicht machen müssen also entlernen.
01:30:50: natürlich werden sie auch sich selbst beobachten oder hinterfragen aber nicht so aus einem Traumata heraus sondern eher weil es Gut für sie ist und auch gut für die Welt.
01:31:06: Ja, ach, du hast ... hab ich so noch nie gehört?
01:31:09: Und das ist total schön!
01:31:11: Vielen Dank.
01:31:12: Echt?
01:31:12: Ja.
01:31:12: Danke.
01:31:13: Gut.
01:31:14: Und meine letzte Frage ist immer was ist denn so deine wichtigste Botschaft für meine Familien da draußen?
01:31:22: Ich würde sagen es ist dieses In-Sicht-Kern und schauen... Was ist bei mir...?
01:31:29: verletzt im Innern, was geheilt werden muss oder was ich loslassen muss.
01:31:33: Weil.
01:31:33: das hat dann so einen Ripple-Effekt für diesen Stein den man ins Wasser wirft Wenn man an sich selber arbeitet und diese ganzen Wunden halt.
01:31:45: da muss man nicht viel mehr aktiv tun.
01:31:49: Dann ist man mehr so im Flow und man hat eine bessere Verbundenheit mit sich selbst mit den Kindern Partner mit den Freunden.
01:31:59: und ich hab so viel aufgehört, mich an Experten zu halten.
01:32:03: Das habe ich mein ganz schön lang gemacht.
01:32:06: Ich habe Bücher gelesen, ich habe Experten bei YouTube und bei Seminaren zugehören.
01:32:10: Ich hab alles so gemacht wie die es gesagt haben.
01:32:12: aber was ich gelernt habe ist ich muss einfach nur zu mir selbst zurückfinden.
01:32:18: Ich muss auch nicht selber hören können beim Essen, beim Bewegen mit wem ich was mache, was ich tue.
01:32:26: Es geht einfach.
01:32:28: du weißt am besten, was du brauchst und sogar was deine Kinder brauchen.
01:32:33: Nehme ich jetzt als Beispiel wann brauche ich eine Pause?
01:32:37: Ich habe nie mein Körper respektiert, weil es ihr Pausen brauchte.
01:32:41: Ich hab immer den ganzen Tag durchgeackert und getan.
01:32:45: Was kann ich noch machen?
01:32:45: und das ist effizienter?
01:32:49: Ja, ich höre jetzt auf meinen Körper.
01:32:51: Wann brauche ich eine zehnminütige Pause für die Erinnerung der Liege?
01:32:54: Wann möchte ich tanzen?
01:32:55: Wanne möchte ich ein bisschen Dehnen oder Yoga machen?
01:32:58: Wannen möchte ich wehen sehen?
01:33:00: Wannon möchte ich im Garten arbeiten und ja einfach dieses Auf mich selber hören!
01:33:06: Das geht nur wenn man in sich kehrt und sich hinterfraglich selbst hinterfragt.
01:33:11: Genau das ist so meine Message.
01:33:15: Meine Leute alle das in sich kehren um auf sich selbst hören zu können.
01:33:20: Sehr schön!
01:33:22: Vielen, vielen Dank für alles was du hier uns erzählt hast und einfach ein Einblick in dieses Leben das ich wahrscheinlich so viele wünschen und es für viele so noch unerreichbar scheint.
01:33:35: aber ich glaube dass deine Geschichte eben zeigt dass man es einfach irgendwie angehen darf und auch groß denken darf.
01:33:43: Das fand ich auch super.
01:33:44: die Geschichte, wie du dahin gefunden hast zu diesem Projekt.
01:33:48: Ja!
01:33:48: Und das dann irgendwie Dinge einfach entstehen wenn man losgeht.
01:33:51: Echt sehr schön.
01:33:52: Es
01:33:53: ist alles möglich.
01:33:54: Es liegt alles nur bei einem selbst.
01:33:56: Es wird eine Sache verändern und dann verändert sich alles ein bisschen.
01:34:02: Ich wünsche dir wirklich von ganzem Herzen viel Erfolg weiterhin, dass ihr morgen da die Zusage bekommt.
01:34:08: Dass es weitergehen kann und wir bleiben auf jeden Fall in Kontakt!
01:34:12: Und irgendwann komme ich auf jeden fall wieder nach Madeira.
01:34:16: Alles klar.
01:34:17: Gut also dann vielen herzlichen Dank und einen schönen Tag noch mit deiner Verweder.
01:34:22: Tschüss
01:34:22: an alle.
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